Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Führungszeugnisse werden vor allem in der Sicherheitsbranche und in der Betreuung verlangt.
+
Führungszeugnisse werden vor allem in der Sicherheitsbranche und in der Betreuung verlangt.

Job-Analyse

Führungszeugnis: Wo Bewerber es am häufigsten vorlegen müssen

Ein Führungszeugnis ist in bestimmten Branchen erforderlich. In welchen Städten Bewerber besonders oft das Dokument vorlegen müssen, erfahren Sie hier.

Ein Führungszeugnis gibt Auskunft über die registrierten Vorstrafen einer Person. Bei der Jobsuche wird dieses von einigen Arbeitgebern verlangt – vor allem für Jobs im Sicherheitsbereich oder bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Compliance-Experten des Berliner Unternehmens Business Keeper haben nun analysiert, in welcher der 20 größten deutschen Städte am häufigsten Stellenanzeigen ausgeschrieben werden, in denen ein Führungszeugnis erwünscht ist.

Hier wird besonders oft ein Führungszeugnis verlangt

In Essen müssen Jobsuchende am häufigsten ein Führungszeugnis parat haben: Der Anteil der Stellenanzeigen, in denen eins erwähnt wird, beläuft sich in der Stadt im Ruhrgebiet auf durchschnittlich 4,6 Prozent – dies bildet den Höchstwert der 20 größten deutschen Städte. Ein Großteil der Stellenausschreibungen entfällt hier auf das örtliche Diakoniewerk. Die Plätze zwei und drei sichern sich mit im Schnitt 2,5 bzw. 2,3 Prozent Anteil an Stellenangeboten mit verpflichtendem Führungszeugnis Dresden und Leipzig.

Die Top fünf der Städte mit dem größten Anteil an Jobs, in denen eine Auskunft über mögliche Vorstrafen gefordert ist, komplettieren Nürnberg mit 2,1 Prozent sowie Duisburg mit 1,8 Prozent.

Lesen Sie auch: Nicht nur bei Jobwechsel: In diesem Fall brauchen Sie ein Zwischenzeugnis.

In diesen Städten benötigen Arbeitssuchende nur selten ein Führungszeugnis

Bewerbende in Stuttgart können sich in den meisten Fällen die Beantragung eines Führungszeugnisses für die Bewerbung eines neuen Jobs sparen: Nur 0,6 Prozent der durchschnittlich 61.000 Stellenanzeigen fordern eine offizielle Auskunft über Vorstrafen. Ähnlich verhält es sich in der bayrischen Landeshauptstadt: In München beträgt der Anteil an Jobs mit Führungszeugnis im Schnitt 0,8 Prozent. Es folgen Bremen und Münster mit einem Anteil von jeweils 0,9 Prozent.

Insgesamt liegt der durchschnittliche Anteil an Stellenanzeigen mit verpflichtendem Führungszeugnis bei 1,6 Prozent.

Über die Untersuchung

Business Keeper analysierte vom 2. bis 6. August 2021 den Anteil der Stellenanzeigen, in denen das Wort “Führungszeugnis” vorkam, sowie die Gesamtzahl der Stellenanzeigen pro Stadt auf dem Jobportal Indeed.com. Anschließend wurde ein durchschnittlicher Anteil berechnet. Es wurden nur die Stellenanzeigen für die 20 größten deutschen Städte ohne die jeweiligen Umkreise betrachtet.

Mehr zum Thema: Bewerbung: Drei Fragen, die Sie im Vorstellungsgespräch auf keinen Fall stellen sollten.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Quelle: Pressemitteilung

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit. © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. © pexels

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare