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Wer sich auf das Vorstellungsgespräch perfekt vorbereitet, ist der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.
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Wer sich auf das Vorstellungsgespräch perfekt vorbereitet, ist der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.

Jobsuche

Einladung zum Vorstellungsgespräch: Neun Punkte, die Bewerber unbedingt vorbereiten sollten

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Unvorbereitet ins Vorstellungsgespräch? Da heißt es schnell: „Der Nächste, bitte!“. Wir zeigen, wie sich Bewerber für den großen Tag perfekt vorbereiten.

„Ihre Bewerbung hat uns sehr gut gefallen. Deshalb möchten wir Sie herzlich zum Bewerbungsgespräch in unser Haus einladen...“ So oder so ähnlich klingt es, wenn Bewerbern eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ins Haus flattert. Jetzt heißt es nur noch: Gut vorbereiten, damit der Traumjob bald Ihnen gehört. Wie die perfekte Vorbereitung aufs Bewerbungsgespräch aussieht, zeigen wir hier. Los geht‘s!

Lesen Sie auch: Heikle Bewerbungsfrage: „Warum wurden Sie gekündigt“? So antworten Sie perfekt.

Fünf Phasen des Vorstellungsgesprächs – so sehen sie aus

Jobinterviews laufen in der Regel nach dem selben Schema ab. Die Experten von karrierebibel.de unterscheiden beispielsweise fünf Phasen im Vorstellungsgespräch, die jeder Bewerber kennen sollte:

  1. Smalltalk: Begrüßung, kurze Vorstellung mit Namen, Fragen zu Anreise, Getränkewünschen etc.
  2. Kennenlernen: Der Arbeitgeber stellt sich und das Unternehmen vor und erklärt die ausgeschriebene Stelle.
  3. Selbstpräsentation: Der Bewerber präsentiert seinen beruflichen Werdegang und nennt wichtige Meilensteine/Erfolge.
  4. Rückfragen: Der Arbeitgeber stellt Rückfragen zu bisherigen Aufgaben und Jobs, der Bewerber stellt Fragen zu Unternehmen / Aufgaben / Position / Erwartungen / Entwicklungschancen etc.. Evtl. folgt gleich die Gehaltsverhandlung.
  5. Abschluss: Dank für das Gespräch, Arbeitgeber nennt weitere Schritte, Verabschiedung

Auch interessant: Beste Arbeitgeber 2021: Bei diesen Firmen arbeiten die Deutschen am liebsten.

So bereiten Sie sich auf das Vorstellungsgespräch vor

Nun, da Sie den Ablauf des Vorstellungsgesprächs kennen, können Sie alle nötigen Vorbereitungen in Angriff nehmen. Das heißt in erster Linie: Recherche, Recherche, Recherche! Je mehr Sie über das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle wissen, desto weniger können Sie Rückfragen dazu überraschen und aus dem Konzept bringen. Beste Voraussetzungen also für einen souveränen Auftritt! Einen Teil haben Sie sicherlich schon für Ihr Bewerbungsanschreiben herausgefunden. Für das Vorstellungsgespräch sollten Sie bei Ihren Recherchen nochmals in die Tiefe gehen. Folgende Checkliste hilft Ihnen bei der Vorbereitung:

  • Informieren Sie sich über das Unternehmen: Horten Sie zunächst alle Informationen, die Sie über das Unternehmen finden können. Das Internet ist hier Ihr bester Freund! Sichten Sie die Firmen-Homepage und sämtliche Social-Media-Plattformen, auf denen das Unternehmen vertreten ist.
  • Wer ist Ihr Gesprächspartner? Im Jobinterview ist es immer gut zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Sprechen Sie mit einem Personaler, dem Abteilungsleiter oder gar dem Geschäftsführer? Durchforsten Sie die Teamliste auf der Firmen-Homepage nach dem Namen, googeln Sie oder suchen Sie auf Karriere-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn nach dem Profil Ihres Gesprächspartners.
  • Verinnerlichen Sie Ihren Lebenslauf: Basis für das Vorstellungsgespräch ist in erster Linie Ihr beruflicher Werdegang. Führen Sie sich deshalb nochmals Ihre vergangenen Jobs und Aufgaben vor Augen, um Rückfragen souverän beantworten zu können.
  • Üben Sie die Selbstpräsentation: Wie eingangs schon erwähnt, ist die Selbstpräsentation in jedem Bewerbungsespräch fest verankert. Notieren Sie sich deshalb die wichtigsten Punkte Ihres Lebenslaufs, die Ihnen beim Unternehmen Pluspunkte bescheren können. Üben Sie Ihre Rede im Anschluss vor dem Spiegel oder mit dem Partner/einem Freund, damit Ihnen ein selbstbewusster Auftritt gelingt.
  • Auf Standard-Bewerbungsfragen vorbereiten: „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“, „Warum bewerben Sie sich ausgerechnet bei uns?“ Diese oder ähnliche Fragen gehören zum kleinen Einmaleins, das Kandidaten in jedem Jobinterview erwartet. Überlegen Sie sich schon vorher passende Antworten auf mögliche Bewerbungsfragen, die Sie zum Beispiel hier finden.
  • Gehaltswünsche verinnerlichen: Je nach Anzahl der Bewerbungsrunden können auch Ihre Gehaltswünsche ein Thema im Vorstellungsgespräch sein. Meist kommen diese in der letzten Runde zur Sprache. Verinnerlichen Sie deshalb Ihre Gehaltsvorstellungen, die Sie im Anschreiben genannt haben und führen Sie sich zündende Argumente und eventuell auch eine passende Verhandlungstaktik vor Augen.
  • Notieren Sie sich Fragen für das Unternehmen: „Haben Sie noch Fragen?“ Wer diese Aufforderung am Ende des Jobinterviews mit „Nein“ beantwortet, hinterlässt einen unmotivierten Eindruck. Notieren Sie sich deshalb schon vorher eine Reihe an möglichen Rückfragen an den Arbeitgeber.
  • Bewerbungsoutfit vorhanden? Checken Sie nochmals Ihren Kleiderschrank: Passt Ihr Bewerbungsoutfit aus vergangenen Gesprächen noch oder ist etwa die Hose inzwischen zu eng oder unmodern? Dann sollten Sie noch schnell passende Kleidung besorgen.
  • Klären Sie Organisatorisches: Wissen Sie, wo das Bewerbungsgespräch stattfindet? Und bei wem Sie sich melden müssen? Offene Fragen, auch zur Anfahrt, sollten Sie vorher klären. Legen Sie sich am Tag zuvor alle benötigten Unterlagen bereit: Ihre Bewerbungsmappe, einen Notizblock mit funktionierendem (!) Stift sowie Ihre vorbereiteten Bewerbungsfragen.

Wenn Sie diese Punkte bei Ihrer Vorbereitung beachten, legen Sie im Bewerbungsgespräch einen guten Auftritt hin. Übrigens, wie Sie Ihren Gesprächspartner schon in den ersten vier Sekunden des Vorstellungsgesprächs beeindrucken, lesen Sie hier. (as)

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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