Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die eigene Mitte wieder finden

Yoga für Berufstätige / Neue Reihe zum Selbstmanagement /Teil 1: Der lange, tiefe Atem

Von DAGMAR VÖLPEL UND ULRIKE REICHE

Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia definiert Selbstmanagement als Technik, die die Zeit- und Zielplanung eines Individuums umfasst. Es berücksichtigt nicht nur das Arbeitsleben, sondern schlägt eine Brücke zwischen Zeit- und Zielmanagement unter Berücksichtigung auch anderer Lebensumstände wie Familie und Kontakte, Sinn und Kultur, Körper und Gesundheit.

Zudem ist die Richtschnur dessen, was es zu "managen" gilt - nicht die Zeit, sondern "die Bedürfnisse" eines Menschen - und damit ist ein potenzieller Zielkonflikt bereits vorgegeben.

Um sich selbst gut managen zu können, bedarf es eines guten Zeit- und Rhythmusgefühls sowie des Wissens um naturgegebene Regel- und Gesetzmäßigkeiten. Außerdem ist es wichtig, die Bedeutsamkeit der verschiedenen Lebensbereiche (etwa Beruf, soziale Beziehungen, Gesundheit und Werte) zu klären - und zwar im Zeitablauf immer wieder. Zudem geht es darum, die Anzeichen kennen zu lernen, die es bereits in einem frühen Stadium ermöglichen, Belastungen zu erkennen und ihnen dann auch gegen zu steuern. Dies ist umso wichtiger, als sich Fehlentwicklungen in einem späteren Stadium auch als gesundheitliche Störungen abbilden können, als Schlafstörungen, durch zu hohen Blutdruck oder Spannungskopfschmerz.

In unserer neuen Serie werden wir uns im 14-tägigen Rhythmus mit all diesen Themen beschäftigen. Ziel ist es, Sie in Ihrem persönlichen Selbstmanagement zu unterstützen, damit Sie Herausforderungen bewältigen, ohne diese zur Überforderung werden zu lassen.

"Atme erstmal drei Mal tief durch" - weiß der Volksmund. Und so ist die wichtigste Übung, die am Anfang eines Yogaunterrichtes steht, der lange, tiefe Atem. Schon allein über die Atmung gelingt es nämlich, sich wieder zu zentrieren und in die eigene Mitte zu kommen. Mit der Zeit entwickeln Sie zudem mehr Geduld und Ausdauer und erweitern auf physiologischer Ebene Ihr Lungenvolumen.

Setzen Sie sich in den Schneidersitz oder in gerader Sitzhaltung auf einen Stuhl; legen Sie eine Hand auf den Bauch und die andere an den Rippenbogen. Nun atmen Sie so, dass sich beim Einatmen erst der Bauch und dann erst der Brustkorb ausdehnt. Beim Ausatmen lassen Sie zuerst die Brust einsacken und ziehen dann den Bauch vollständig ein. Durch die aufgelegten Hände können Sie diese Bewegungen gut beobachten.

Während aller Yoga-Übungen wird - sofern nicht anders angegeben - grundsätzlich durch die Nase ein- und ausgeatmet. Die Atmung durch die Nasenlöcher wirkt wie ein Filter für die Lungen, der Atem wird in der Nase angewärmt und angefeuchtet.

Praktizieren Sie diese Übung so lange, bis Sie sich merklich entspannter und auch ruhiger fühlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare