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Viele Arbeitnehmer sind auch über die Weihnachtsfeiertage für ihre Chefs erreichbar.

Von wegen ruhige Festtage

Drei Viertel sind über Weihnachten für Kollegen erreichbar

Bei vielen Berufstätigen kehrt auch an Weihnachten keine Ruhe ein: Schnell mal aufs Handy oder in die E-Mails geschaut, ob sich nicht eventuell der Chef gemeldet hat. Aber müssen Arbeitnehmer und rund um die Uhr erreichbar sein?

Von wegen stille Nacht: Die meisten Berufstätigen in Deutschland sind über die Weihnachtsfeiertage dienstlich erreichbar. Das geht aus einer Umfrage von Bitkom Research hervor.

Nur etwa jeder Vierte (27 Prozent) schaltet demnach komplett ab. Zwei Drittel sind dagegen telefonisch (65 Prozent) oder über einen Messenger-Dienst wie Whatsapp (65 Prozent) erreichbar. Und mehr als die Hälfte der Beschäftigten (55 Prozent) schaut auch Weihnachten und Neujahr in die beruflichen E-Mails. An der Umfrage haben 531 Berufstätige ab 14 Jahren teilgenommen.

Häufigster Grund für die Erreichbarkeit: Der Chef will es so. Pflicht wird es dadurch aber eigentlich nicht. Denn Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter nicht dazu verdonnern, im Urlaub oder an Feiertagen erreichbar zu sein. Darauf weist der Bund-Verlag in seinem Blog für Betriebsräte hin. Das ändert sich auch nicht durch eine Klausel im Arbeitsvertrag, die Arbeitnehmer im Urlaub zum Beispiel zum Abhören der Mailbox verpflichtet: Solche Regelungen seien in den meisten Fällen unzulässig.

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