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Wie steht es mit einer bundesweiten gesetzlichen Regelung, was eine Art 3G- oder 2G-Regel am Arbeitsplatz betrifft? Bisher fehlt hierzulande ein bundesweiter gesetzlicher Rahmen.

3G, 2G oder keines von beidem?

Welche Corona-Regeln gelten für Beschäftigte am Arbeitsplatz?

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
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Die Corona-Situation spitzt sich vielerorts zu. Welche Auswirkungen das auf die Arbeitswelt hat, lässt sich nicht nur in Bayern und Baden-Württemberg verfolgen.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt rapide. Deshalb werden wie in Bayern oder Baden-Württemberg die Corona-Regeln zum Teil angepasst. Und das betrifft zum Teil auch die Arbeitswelt.

In Bayern soll künftig in „Hotspots“ eine 3G-Regelung am Arbeitsplatz gelten. Denn bei einer Zahl von 600 Intensivpatienten springt die Krankenhaus-Ampel auf Rot, wie das bayerische Kabinett am Mittwoch unter anderem beschlossen hatte. Die Neuordnung der Krankenhaus-Ampel tritt BR.de zufolge am Samstag (6. November) in Kraft, die geänderte Krankenhaus-Ampel entfalte damit am Sonntag ihre Auswirkungen. Lesen Sie hierzu auch: Corona-Paukenschlag in Bayern: Hotspots verschärfen Regeln massiv - Maßnahmen gelten ab sofort*

Als „Hotspots“ gelten BR.de zufolge in Bayern solche Landkreise, in denen zum einen die 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten worden seien und zweitens mindestens 80 Prozent der Intensivbetten ausgelastet seien. Für diese Gebiete gelten demnach die strikten Regeln, die für die rote Ampel vorgesehen sind. 

Bayern: Corona-Verschärfungen am Arbeitsplatz - was gilt in „Hotspots“?

Was bedeutet das in möglichen „Hotspots“ in Bayern für Mitarbeiter dann konkret? Für Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten gelte bei einer roten Ampel die 3G-Regel, schilderte dpa - „Mitarbeiter, die weder geimpft noch genesen sind, müssen sich also testen lassen“. Und auch BR24 berichte über die bei einer roten Ampelstufe einsetzende 3G-Pflicht am Arbeitsplatz. „Es genügt ein einfacher Schnelltest, zweimal pro Woche für Ungeimpfte“, hieß es auf BR.de zu den Details. „Dies gilt für Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten oder wenn Kontakt zu Kunden besteht.“ Der Handel und öffentliche Verkehrsmittel seien davon ausgenommen.

Lesen Sie auch: Überstunden ohne Ausgleich: Ein Drittel erhält im Corona-Jahr keinen Ausgleich

Corona-Regeln in Baden-Württemberg – was gilt am Arbeitsplatz?

Auch in Baden-Württemberg waren die Corona-Regeln zuletzt verschärft worden. Dort gilt ein mehrstufiges Warnsystem. Was die verschärften Regeln für die Arbeitswelt bedeuten können? Die Südwest Presse berichtete auf SWP.de (Stand: 5. November): „In allen drei Stufen des Warnsystems in BW herrscht nach wie vor eine Testpflicht für Beschäftigte und Selbständige mit Kontakt zu externen Personen vor – also Kundenkontakt, Kontakt zu Lieferanten, externen Mitarbeitenden, Klienten, Schutzbefohlenen etc.“ Wer nicht geimpft oder nicht genesen sei, müsse sich zwei Mal pro Woche in Baden-Württemberg testen lassen, heißt es weiter in dem Bericht, „entweder über den Arbeitgebenden oder anderweitig“. Dabei seien Antigen-Schnelltests ausreichend.

3G-Regelung am Arbeitsplatz? Kein bundesweit gesetzlicher Rahmen

Wie steht es mit einer bundesweiten gesetzlichen Regelung, was eine Art 3G- oder 2G-Regel am Arbeitsplatz betrifft? Bisher fehle hierzulande ein bundesweiter gesetzlicher Rahmen wie in Frankreich, Österreich und Italien, „um in allen Branchen den Zugang zum Arbeitsplatz an eine Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus beziehungsweise an den Genesenen-Status oder negative Testergebnisse zu knüpfen,“ wie Tagesschau.de (Stand: 2. November) in einem Beitrag zum Thema schilderte. Das Infektionsschutzgetz sehe das Recht auf eine Impftstatusabfrage „nur für wenige Berufsfelder wie die Mitarbeitenden von Pflegeeinrichtungen und Kitas vor“, heißt es ebenfalls in dem Bericht. Allerdings erlauben demnach „einzelne Bundesländer wie Hessen und Hamburg 2G am Arbeitsplatz“.

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Firmen bieten Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene

Die ersten deutschen Unternehmen würden nun allerdings mit eigenen Regeln vorpreschen, hieß es weiter auf Tagesschau.de, „um das Ansteckungsrisiko durch differenzierte Regeln für Geimpfte und Genesene einerseits und Ungeimpfte andererseits zu verringern“. Auch die dpa hatte darüber berichtet: In der Corona-Krise bieten demnach manche Unternehmen Geimpften und von Corona genesenen Beschäftigten etwa eigene Kantinenbereiche oder eigene Cafeterias an. In diesen Sonderbereichen dürften Beschäftigte ohne Schutzvorgaben zusammensitzen, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen oder keine Auskunft zu ihrem Impfstatus geben, weiter mit Abstandsregeln, Masken oder Trennwänden beim Essen leben müssten, wie die Rheinische Post unter Berufung auf eine Umfrage unter Unternehmen in Nordrhein-Westfalen berichtet habe. Teils würden entsprechende Pläne derzeit noch geprüft. Andere Unternehmen verwiesen dem dpa-Bericht zufolge angesichts steigender Infektionszahlen auf eine weiter hohe Zahl von Beschäftigten im Homeoffice - weshalb Betriebskantinen auch weniger stark besucht würden. (ahu) *FR.de und Merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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