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Es muss kein Kuchen sein: Wer weniger meckert und Mitgefühl zeigt, kommt bei den Kollegen gut an.
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Es muss kein Kuchen sein: Wer weniger meckert und Mitgefühl zeigt, kommt bei den Kollegen gut an.

Besser als Kuchen

Mit diesen sieben Tipps machen Sie sich bei Kollegen beliebt

Job-Zufriedenheit, Produktivität und Motivation steigen, wenn wir einen guten Teamgeist am Arbeitsplatz pflegen und mit Kollegen befreundet sind. Aber wie schafft man es, auf andere sympathisch zu wirken? Sieben Psycho-Tricks für mehr Beliebtheit.

Es mag selbstverständlich klingen, aber Freunde am Arbeitsplatz können für uns sehr hilfreich sein. Dieser Ansicht sind nicht nur Forscher, sondern auch Jobexperten wie Ron Friedman, Buchautor und Berater von Führungskräften. Kollegen-Freunde helfen uns Rückschläge im Job zu bewältigen, unsere Leistung zu verbesseren – und sie unterstützen uns bei Gehaltsforderungen, schreibt der US-Amerikaner in seinem Buch „The Best Places to Work“ („Die besten Arbeitsplätze“).

Mehrere Studien bestätigen Friedmans Einschätzung: Job-Zufriedenheit, Produktivität und Einsatz steigen, wenn wir einen guten Teamgeist am Arbeitsplatz pflegen. Zu diesem Schluss kommt zum Beispiel eine Untersuchung von Hilla Dotan, Assistenzprofessorin an der Universität von Tel Aviv, befragt wurden 1057 Angestellte verschiedener Unternehmen.

Vielleicht möchte nicht jeder mit allen Kollegen eng befreundet sein – aber man kann etwas dafür tun, um sich bei den anderen beliebter zu machen. Sieben Tipps wie das gelingt, ohne Kuchen zu backen:

1. Halten Sie Augenkontakt beim Grüßen

Eigentlich ganz simpel, aber es funktioniert: Wer seine Kollegen morgens nicht grüßt, wird auch nicht wahrgenommen. Eine freundliche Begrüßung ist also wichtig. Dabei sollte man nicht den Augenkontakt vergessen – auch wenn man eher schüchtern ist. Ein Trick: Gehen Sie sicher dass Sie die Augenfarbe des Gegenübers wahrnehmen. Das hilft, den Augenkontakt aufrecht zu erhalten.

2. Bitten Sie andere um Gefallen

Schon der gute Benjamin Franklin hat diesen Trick angewendet – mit Erfolg: Der Amerikanische Staatsmann bat einen Konkurrenten, ihm ein seltenes Buch auszuleihen. Weil er sich geschmeichelt fühlte, willigte der Abgeordnete ein – und so begann eine Freundschaft. Franklins Vermutung wurde sogar in Studien bestätigt: Wenn wir jemandem einen Gefallen tun, wird derjenige uns mehr mögen.

3. Zeigen Sie Mitgefühl gegenüber Kollegen

Empathische Mitarbeiter sind besonders beliebt – das zeigt eine Studie des Psychologen und Buchautors Dr. Travis Bradberry aus Kalifornien. Bradberry ließ sein Unternehmen die Forschungsdaten von über einer Millionen Menschen auswerten. Ein weiteres Ergebnis: Je höher jemand die Karriereleiter hinaufklettert, desto weniger Einfühlungsvermögen oder emotionale Intelligenz besitzt er in der Regel. Top-Performer hingegen verfügen über eine hohe emotionale Intelligenz, hieß es.

4. Meckern Sie nicht so viel herum

Wer Kollegen ständig vorjammert, wie sehr er die Arbeit hasst, wird von anderen negativ wahrgenommen. Das kann die Moral der ganzen Gruppe herunterziehen – und dazu führen, dass man gemieden wird. Auch Unhöflichkeit und Grobheit am Arbeitsplatz sind ansteckend, sagen US-Forscher von der University of Florida.

Laut einer Studie des Warrington College of Business Administration verhalten sich Mitarbeiter, die unter dem unfreundlichen Benehmen ihrer Kollegen leiden, auch häufig selbst unhöflicher, wenn sie anschließend Menschen begegnen.

5. Tratschen Sie auch mal mit

Wohl dosiert fördert Büro-Klatsch den Teamgeist, denn wer mit anderen zusammen tratscht, fühlt sich enger mit ihnen verbunden. Klatsch sei wichtig für das Sozialverhalten, bestätigt unter anderem ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie. Natürlich sind falsche Gerüchte und Mobbing am Arbeitsplatz tabu – man sollte sachlich bleiben und nicht schriftlich klatschen.

6. Berühren Sie die anderen

Wenn wir jemanden während eines Gesprächs kurz berühren, wird in seinem Gehirn das Bindungshormon Oxytocin freigesetzt. „Oxytocin sorgt dafür, dass unser Gegenüber uns als vertrauenswürdig einstuft – ein Gefühl von Nähe entsteht“, sagt Matt Hertenstein, Psychologe an der DePauw University in Indiana, USA. Damit man nicht zu aufdringlich wirkt, empfiehlt sich ein kurzes Schulterklopfen oder ein freundliches Händeschütteln.

7. Auch mal Nein sagen

Aber bei aller Beliebtheit sollte man aufpassen, nicht zum Schuhabtreter der Abteilung zu werden. Zeige man zu wenig Dominanz und zu viel soziale Verträglichkeit, könne das schädlich sein: „Es kann auch ein Zuviel an Einfühlungsvermögen geben“, sagt Thordis Bethlehem, Vizepräsidentin des Berufsverbandes der Psychologinnen und Psychologen, im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. (gs)

Nützliche Small-Talk-Tipps gibt es in der Bildergalerie:

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