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Nächstes Jahr will die Deutsche Bahn 100.000 neue Stellen besetzen.

Deutsche Bahn

Würden Sie sich für ein Vorstellungsgespräch an diesen Ort locken lassen?

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Haben Sie schon einmal in Erwägung gezogen, sich bei der Deutschen Bahn zu bewerben? Die sucht derzeit händeringend Personal - und geht dafür auf die Menschen zu.

Auf einer großen bundesweiten Job-Tour sucht die Deutsche Bahn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allein in Baden-Württemberg sind 2.400 offene Stellen zu besetzen. Sieben Wochen lang fahren die DB-Personaler durch Deutschland - dabei finden die Vorstellungsgespräche an einem ungewöhnlichen Ort statt.

Deutsche Bahn ist mit drei Wohnwägen auf Bewerbersuche in ganz Deutschland

Verzweifelte Zeiten erfordern verzweifelte Maßnahmen: Die Personaler der Deutschen Bahn sind mit drei Wohnwägen als mobile Rekrutierungsstudios in Deutschland unterwegs. Direkt nach dem Gespräch gibt es eine Zu- oder Absage: Sie steigen zum Vorstellungsgespräch ein und steigen mit einem Job wieder aus. Im kommenden Jahr sucht die Deutsche Bahn rund 100.000 Mitarbeiter; noch dieses Jahr sollen 22.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die DB will mit mehr Personal robuster werden und die Qualität für die Kunden verbessern. Das ist Teil der neuen Strategie "Starke Schiene".

Video: Das sagt die Farbe beim Job-Interview aus

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Deutsche Bahn führt Vorstellungsgespräche in Fußgängerzonen und vor Bahnhöfen

"Wir kommen direkt zu unseren Bewerberinnen und Bewerbern", sagt Dr. Carola Hennemann, Leiterin Talent Acquisition der DB im Südwesten. "Mit der Job-Tour wollen wir vor Ort vom Arbeitgeber DB überzeugen: in Fußgängerzonen, vor Bahnhöfen und an großen Plätzen." Der große Wohnwagen ist die erste Anlaufstelle. Dort stehen Bahnmitarbeiter als Gesprächspartner zur Verfügung und Exponate wie Hemmschuh, Signalmodell und Klanghammer geben Einblick in ihren Berufsalltag. In den beiden kleineren Wohnwagen, genannt "Bambi" und "Bubble", finden dann die Vorstellungsgespräche statt. "Wir wollen auf dem umkämpften Arbeitsmarkt mit neuen Ideen überraschen und die Hürden bei der Bewerbung senken", so Dr. Hennemann. "Durch die Tour fallen wir nicht nur auf, wir machen vor allem das Bewerben einfacher und schneller." Bereits früher setzte die Deutsche Bahn auf Castings an Bahnhöfen oder in Zügen. Letztes Jahr schaffte sie außerdem das Anschreiben für Azubis ab.

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Deutsche Bahn sucht auf ihrer Tour Facharbeiter und Quereinsteiger

Zu den Wohnwagen kann jeder spontan kommen, doch die Deutsche Bahn empfiehlt denen, die nicht warten wollen, sich vorab unter www.deutschebahn.com/db-jobtour anzumelden. Auf der Tour sollen vor allem berufserfahrene Facharbeiter und Quereinsteiger aufgegabelt werden, die bei der DB eine Umschulung machen wollen, darunter Bau- und Elektroingenieure - die Palette an offenen Stellen ist groß, schreibt die Internetzeitung RegioTrends. Insgesamt legen die drei Wohnwagen etwa 10.000 Kilometer zurück und machen in 27 Städten halt.

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Wie werde ich Lokführer/in?

Faszinationsberuf Lokführerin: Die angehende Eisenbahnerin im Betriebsdienst Concetta Schmied vor einer Rangierlokomotive - auf und mit ihr findet die Ausbildung statt. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Faszinationsberuf Lokführerin: Die angehende Eisenbahnerin im Betriebsdienst Concetta Schmied vor einer Rangierlokomotive - auf und mit ihr findet die Ausbildung statt. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Alles im Blick: Fabian Kynast und Concetta Schmied machen auf dem Rangierbahnhof Maschen eine Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst. Sie lernen, wie sie die vielen Züge, die hier jeden Tag bewegt werden, richtig dirigieren. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Alles im Blick: Fabian Kynast und Concetta Schmied machen auf dem Rangierbahnhof Maschen eine Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst. Sie lernen, wie sie die vielen Züge, die hier jeden Tag bewegt werden, richtig dirigieren. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Eisenbahner im Betriebsdienst sind verantwortlich dafür, dass Ladung oder Fahrgäste sicher ankommen. Fabian Kynast lernt, worauf es dabei im Detail ankommt. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Eisenbahner im Betriebsdienst sind verantwortlich dafür, dass Ladung oder Fahrgäste sicher ankommen. Fabian Kynast lernt, worauf es dabei im Detail ankommt. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
PS-starke Rangierlokomotiven sind ihr Arbeitsplatz im Betriebsdienst bei der Deutschen Bahn. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
PS-starke Rangierlokomotiven sind ihr Arbeitsplatz im Betriebsdienst bei der Deutschen Bahn. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Wer Eisenbahner im Betriebsdienst werden möchte, darf keine Angst haben, sich die Hände dreckig zu machen. Concetta Schmied kuppelt einen Güterwagen an eine Rangierlokomotive an. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Wer Eisenbahner im Betriebsdienst werden möchte, darf keine Angst haben, sich die Hände dreckig zu machen. Concetta Schmied kuppelt einen Güterwagen an eine Rangierlokomotive an. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Wer Eisenbahner im Betriebsdienst werden will, muss bereit sein, viel zu lernen. Ausbilder Daniel Krause (r) erklärt Fabian Kynast die Beschriftung an einem Güterwagen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Wer Eisenbahner im Betriebsdienst werden will, muss bereit sein, viel zu lernen. Ausbilder Daniel Krause (r) erklärt Fabian Kynast die Beschriftung an einem Güterwagen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Schichtdienst auf Schienen: Fabian Kynast ist inzwischen in seinem dritten Lehrjahr und kennt sich mit den Rangierlokomotiven bestens aus. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Schichtdienst auf Schienen: Fabian Kynast ist inzwischen in seinem dritten Lehrjahr und kennt sich mit den Rangierlokomotiven bestens aus. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Mithilfe seines Funkgeräts dirigiert Fabian Kynast eine schiebende Rangierlokomotive. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Mithilfe seines Funkgeräts dirigiert Fabian Kynast eine schiebende Rangierlokomotive. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Ohne Angst, aber mit dem nötigen Respekt - so sollten angehende Eisenbahner im Betriebsdienst ihre Aufgaben angehen. Denn sie bewegen tonnenschwere Fahrzeuge und Güter. Fabian Kynast prüft mit einem Fußtritt die Bremsen an einem Güterwagen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Ohne Angst, aber mit dem nötigen Respekt - so sollten angehende Eisenbahner im Betriebsdienst ihre Aufgaben angehen. Denn sie bewegen tonnenschwere Fahrzeuge und Güter. Fabian Kynast prüft mit einem Fußtritt die Bremsen an einem Güterwagen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Eisenbahner im Betriebsdienst arbeiten viel unter freiem Himmel. Concetta Schmied übt hier, wie sie die schwere Schiebetür an einem Güterwagen richtig bewegt. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Eisenbahner im Betriebsdienst arbeiten viel unter freiem Himmel. Concetta Schmied übt hier, wie sie die schwere Schiebetür an einem Güterwagen richtig bewegt. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Damit der Güterverkehr in geregelten Bahnen laufen kann: Fabian Kynast dirigiert eine schiebende Rangierlokomotive durch Handzeichen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Damit der Güterverkehr in geregelten Bahnen laufen kann: Fabian Kynast dirigiert eine schiebende Rangierlokomotive durch Handzeichen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Lernbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sind in ihrem Beruf entscheidend: Concetta Schmied vergleicht Waggon-Informationen mit dem Datensatz in ihrem digitalen Eingabegerät. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Lernbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sind in ihrem Beruf entscheidend: Concetta Schmied vergleicht Waggon-Informationen mit dem Datensatz in ihrem digitalen Eingabegerät. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Sie sind die Dirigenten der Züge: Concetta Schmied lernt zum Beispiel, wie sie Rangierlokomotiven per Funk dirigiert. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Sie sind die Dirigenten der Züge: Concetta Schmied lernt zum Beispiel, wie sie Rangierlokomotiven per Funk dirigiert. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz
Ohne Technikverständnis geht es nicht: An der Rangierlokomotive ist Fabian Kynast in seinem Element. Hier kuppelt er einen Güterwagen an. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Ohne Technikverständnis geht es nicht: An der Rangierlokomotive ist Fabian Kynast in seinem Element. Hier kuppelt er einen Güterwagen an. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn © Markus Scholz

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