Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gibt es in der Dienstwagenregelung keine Einschränkung für den Verleih an Dritte, dürfen Arbeitnehmer den Firmenwagen grundsätzlich weitergeben. Foto: Holger Hollemann/dpa-tmn
+
Gibt es in der Dienstwagenregelung keine Einschränkung für den Verleih an Dritte, dürfen Arbeitnehmer den Firmenwagen grundsätzlich weitergeben. Foto: Holger Hollemann/dpa-tmn

Arbeitsrecht

Darf ich meinen Dienstwagen verleihen?

Eine Freundin braucht dringend ein Auto - aber man hat selbst lediglich den Dienstwagen zur Verfügung. Dürfen Beschäftigte in einem solchen Fall ihr Fahrzeug verleihen?

Köln (dpa/tmn) - Einige Arbeitnehmer bekommen von ihrem Arbeitgeber einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt - und dürfen ihn zum Teil auch privat nutzen. Aber wie sieht es aus, wenn man den Wagen an andere verleihen möchte? Ist das erlaubt?

«Da kommt es zunächst darauf an, ob es eine Dienstwagenregelung gibt», erklärt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht aus Köln. Die findet sich zum Beispiel im Arbeitsvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung. Darin kann dann zum Beispiel explizit geregelt sein, dass Beschäftigte ihren Dienstwagen nur an Lebenspartner oder Haushaltsangehörige verleihen dürfen.

Sollte es keine entsprechende Regelung geben, dürfen Arbeitnehmer den Firmenwagen grundsätzlich auch verleihen, so Oberthür. Allerdings sollte er sich rückversichern, dass der Versicherungsschutz auch andere Fahrer einschließt - anderenfalls geraten Arbeitnehmer schnell in die Haftungsfalle.

Zur Person: Nathalie Oberthür ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare