BÜRO-BENIMM

Dann ist Feierabend

Erwischen Sie sich dabei, aus Angst um Ihren Arbeitsplatz freiwillige und unbezahlte Mehrarbeit zu leisten? Das ist ein verständlicher Reflex auf die

Erwischen Sie sich dabei, aus Angst um Ihren Arbeitsplatz freiwillige und unbezahlte Mehrarbeit zu leisten? Das ist ein verständlicher Reflex auf die aktuelle wirtschaftliche Situation. Zudem bekommen wir so das gute Gefühl, aktiv etwas zur Arbeitsplatzsicherung zu tun - das ist allerdings ein Trugschluss. Nicht nur, dass Sie einen Qualitätsverlust und sogar Unfälle oder Krankheit durch Überlastung in Kauf nehmen, nein, Sie schmälern auch noch Ihr Ansehen in der Firma. Denn: "Was nichts kostet taugt auch nichts." Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt: Menschen, die immer zur Stelle sind, die im vorauseilenden Gehorsam versuchen, ihren Chef milde zu stimmen, indem sie alle tatsächlichen oder nur vermuteten Aufträge weit über die vom Unternehmen eingekaufte Arbeitszeit hinaus erledigen, untergraben ihr Image.

Umgekehrt reagieren Unternehmen sensibel und positiv darauf, wenn Sie sich rar machen.

Effektiv sein ist wichtiger

Im Studium hörte ich von meinem Lieblingsprofessor den klugen Satz: "Die Knappheit von Zeit stiftet Sinn." Er meinte damals damit, nur die unausweichliche Aussicht auf den Tod gestattet es uns, unser Leben sinnvoll zu gestalten, denn sonst wäre es beliebig, ob wir heute präsent sind und handeln, oder ob wir alles auf irgendwann verschieben. Auf die Erwerbsarbeit herunter gebrochen bedeutet es, dass ein klar begrenzter Arbeitstag ein entscheidendes Mehr an Effektivität bringt, als ein Tag, der sowieso endlos erscheint und der es somit gestattet, dass ich noch eine Tasse Kaffee trinke, noch ein Schwätzchen halte, bevor ich mich ans Arbeiten begebe. Begrenzen Sie also Ihre Zeit und reden Sie an den richtigen Stellen über das, was Sie in dieser Zeit nachweisbar leisten!

Weitere Informationen:

www.perspektivenentwicklung.de

Tel. 06154/6386512

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