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Arbeitgeberbewertungen

Coronavirus: Wie gut sind Firmen vorbereitet? Angestellte äußern sich auf Jobportalen

Der Coronavirus-Ausbruch ist derzeit im Arbeitsleben das bestimmende Thema. Das zeigt sich auch auf Jobportalen. Dort berichten Arbeitnehmer von ihren Erfahrungen.

  • Wie gut oder schlecht Firmen auf das Coronavirus reagieren, hat Einfluss auf die Bewertungen bei Job-Portalen.
  • Erschreckend viele Unternehmen sind offenbar mangelhaft vorbereitet.
  • Doch es gibt auch positive Beispiele, die die Gefahr erkannt haben.

Wie reagieren Firmen auf das Coronavirus*, welchen Einfluss hat die Krankheit auf alltägliche Arbeitsabläufe? Immer mehr Berufstätige äußern sich zu den Herausforderungen am Arbeitsplatz: von allgemeinen Störungen des Geschäftsbetriebs über abgesagte Vorstellungsgespräche bis hin zu mangelnden Homeoffice-Regelungen*. Einige Bewertende fürchten wirtschaftliche Auswirkungen für ihr Unternehmen. Sie beurteilen die Geschäftsaussichten ihres Arbeitgebers pessimistischer und fürchten Lohnkürzungen.

Coronavirus: Homeoffice auch nach Krankheitsfällen oft nicht möglich

Das Jobportal Glassdoor hat kritische und positive Stimmen von Arbeitnehmer über den Umgang mit dem Coronavirus* gesammelt und veröffentlicht. So schreibt ein Bewerber zum Beispiel: "Sie sagte mir, dass meine Anstellung aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus erst im März beginnen könne."

Über die mangelnden Homeoffice-Möglichkeiten beschwert sich ein anderer Angestellter: "Auch nach einem kürzlichen Coronavirus-Fall im Unternehmen war keine Arbeit von zu Hause aus möglich. Damit werden alle gefährdet, besonders die Mitarbeitenden von uns mit Kindern und älteren Angehörigen, um die sie sich kümmern müssen."

Eine andere Firma hat offenbar das Coronavirus genutzt, um laufende Kosten zu senken. So berichtet ein Arbeitnehmer aus einer anfälligen Branche: "Seit 2020 sind wir vom Coronavirus beeinträchtigt und sofort wurde mit Personalabbau und Gehaltskürzungen in erheblichem Umfang begonnen."

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Coronavirus: Vorbereitete Firmen geben Mitarbeitern Sicherheit

Auf Glassdoor gibt es aber auch positive Beispiel von Unternehmen, die sich auf das Coronavirus offenbar richtig vorbereitet haben. Wie diese Äußerung eines Angestellten zeigt: "Ich bin beeindruckt von der Art und Weise, wie unser Unternehmen mit dem Coronavirus-Ausbruch umgeht. Sie ergreifen sehr effizient alle erforderlichen Maßnahmen, um größtmögliche Sicherheit und Vorsichtsmaßnahmen zu gewährleisten. Wir haben chirurgische Masken, Dettol-Spray, Vinylhandschuhe, Handwischtücher erhalten und die Temperatur wird zweimal täglich gemessen. HR verfolgt auch sehr genau diejenigen, die in dieser Zeit irgendwohin gereist sind (nicht nur nach China), sowie alle Mitarbeitenden, die in engen Kontakt mit jemandem aus China gekommen sind. Unser Geschäftsführer hat mit uns gesprochen, um sicherzustellen, dass unser Unternehmen das Beste tut und die notwendigen Maßnahmen ergreift, um die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Ich bin sehr beruhigt, dass die Situation so ernst genommen wird und mein Arbeitsort, an dem ich mehr Zeit verbringe als anderswo, gut unter Kontrolle ist."

Das Coronavirus hat großen Einfluss auf die Arbeitsweisen in vielen Firmen und auch direkt auf die Mitarbeiter. Was machen zum Beispiel Eltern, wenn die Kita oder Schule ihres Kindes wegen eines Coronavirus-Verdachts geschlossen wird*? Nicht alle Unternehmen können oder wollen in solchen Fällen Homeoffice ermöglichen. Da heißt es für jeden Arbeitnehmer individuelle Lösungen mit seinem Chef finden.

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Wie man Stress auf Dienstreisen minimiert

Die Zeit im Zug nutzen Geschäftsreisende am besten für Tätigkeiten, die keine große Konzentration erfordern. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Die Zeit im Zug nutzen Geschäftsreisende am besten für Tätigkeiten, die keine große Konzentration erfordern. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn © Mascha Brichta
Ist die Umgebung oder Kultur ungewohnt, kann es entspannter sein für die Dienstreise ein Zimmer in einer bekannten Hotelkette zu buchen. Dann muss man keine Überraschungen fürchten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Ist die Umgebung oder Kultur ungewohnt, kann es entspannter sein für die Dienstreise ein Zimmer in einer bekannten Hotelkette zu buchen. Dann muss man keine Überraschungen fürchten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Christopher Schulz arbeitet als Berater und hat ein Buch zu Geschäftsreisen geschrieben. Foto: Norman Pretschner/dpa-tmn
Christopher Schulz arbeitet als Berater und hat ein Buch zu Geschäftsreisen geschrieben. Foto: Norman Pretschner/dpa-tmn © Norman Pretschner
Alexander Bredereck ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Foto: Bredereck Willkomm Rechtsanwälte/dpa-tmn
Alexander Bredereck ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Foto: Bredereck Willkomm Rechtsanwälte/dpa-tmn © Bredereck Willkomm Rechtsanwälte
Jutta Boenig ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Karriereberatung. Foto: Lauterwasser Überlingen/dpa-tmn
Jutta Boenig ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Karriereberatung. Foto: Lauterwasser Überlingen/dpa-tmn © Lauterwasser Überlingen

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Rubriklistenbild: © picture alliance/Christian Beutler/KEYSTONE/dpa

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