Chef darf Verkäufern Kleiderordnung vorschreiben

Düsseldorf/Hamm (dpa/tmn) - Wie sich Angestellte anziehen, ist nicht immer nur ihrem eigenen Geschmack überlassen: Verkäufern zum Beispiel darf der Chef eine

Düsseldorf/Hamm (dpa/tmn) - Wie sich Angestellte anziehen, ist nicht immer nur ihrem eigenen Geschmack überlassen: Verkäufern zum Beispiel darf der Chef eine Kleiderordnung vorschreiben.

Das berichtet die Zeitschrift "Junge Karriere" und beruft sich auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm (Az.: 13 Ta Bv 36/31). Demnach kann der Chef Mitarbeitern mit Kundenkontakt etwa verbieten, mit offenem Kragen oder ohne Sakko zu erscheinen.

Auch in Banken oder Versicherungen ist es laut der Zeitschrift zulässig, wenn Angestellte mit repräsentativen Aufgaben nicht in Jeans und Turnschuhen zur Arbeit kommen dürfen. Wo Kunden und Kollegen keinen Anstoß an lockerer Kleidung nehmen und diese auch nicht den betrieblichen Ablauf behindert oder gefährdet, muss sich der Arbeitgeber den modischen Vorlieben seiner Angestellten fügen.

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