Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das Business-Englisch der Deutschen sorgt schon mal für Schmunzler.
+
Das Business-Englisch der Deutschen sorgt schon mal für Schmunzler.

Joballtag

Business-Englisch: Über welche Formulierungen die Deutschen laut Sprachexperten immer wieder stolpern

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
    schließen

Im Business-Englisch lauert so mancher Fallstrick. Bestimmte Formulierungen haben es den Deutschen einfach angetan – dabei bedeuten sie für Muttersprachler oft etwas ganz anderes.

Serien und Filme im Originalton auf Englisch schauen – das gehört bei vielen Deutschen inzwischen zum guten Ton. Doch wenn es ans Sprechen und Schreiben geht, schleicht sich bei vielen schnell das typische „Denglisch“ ein. Besonders im Job sorgt das für so manchen Schmunzler.

Lesen Sie auch: Ein bestimmtes Jahresgehalt macht Menschen besonders zufrieden: Zählen Sie zu den Glücklichen?

Business-Englisch: Beliebte Fehler der Deutschen

Wer in einem international agierenden Unternehmen arbeitet, muss seinen antrainierten Wortschatz aus der Schulzeit ohnehin um bestimmte Begriffe aus dem Business-Englisch erweitern. Die gängigen Job-Floskeln hat man schnell gelernt. Doch manchmal schleichen sich lustige Konstruktionen ein, die für Muttersprachler seltsam anmuten müssen. Sprachwissenschaftler zählen unter anderen folgende Fehler zu den „beliebtesten“ Sprachirrläufen der Deutschen:

  • „I am doing Home Office“: Wenn Sie mit diesem Satz erklären wollen, dass Sie zuhause arbeiten, könnten Sie bei ihren internationalen Kollegen auf Unverständnis stoßen. „Home Office“, klingt zwar Englisch, wird jedoch von Muttersprachlern gar nicht verwendet. Laut der Sprachlern-Plattform Babbel benutzen Englischsprechende stattdessen schlicht den Begriff „working from home“. Übrigens, als „Home Office“ bezeichnen die Briten ihr Innenministerium – dieser Fauxpax dürfte also garantiert für Lacher sorgen.
  • „Cheers“ am Ende einer E-Mail: Diese informelle Floskel in geschäftlichen E-Mails bedeutet nicht „Prost“, sondern „Danke“. Für den Schluss einer geschäftlichen E-Mail besser: „Best“ oder „Regards“.
  • „Until“ anstatt „by“: Wer ausdrücken will, dass etwas bis zu einem bestimmten Zeitpunkt passieren soll, verwendet korrekt „by“ statt „until“: „We need to finish this project by Monday“. Die Präposition „until“ wird für Situationen benutzt, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt andauern.
  • „We‘ll see us tomorrow“: Klingt Denglisch – ist es auch. Korrekt ist: „We‘ll see each other tomorrow.“ Übrigens, ob Ihr Kollege zu den guten Mitarbeitern zählt, erkennen Sie Psychologen zufolge anhand von drei Gewohnheiten.
  • Personen mit „persons“ übersetzen: Grammatikalisch ist dies zwar richtig, der Begriff „persons“ wird jedoch nur im juristischen Kontext verwendet. Nutzen Sie für die Pluralform stattdessen „people“.
  • Weitere beliebte Übersetzungsfehler: „extra“ für absichtlich (Richtig: „deliberately“), „date“ für einen Termin (Richtig: „appointment“), „chef“ für Chef (Richtig: „boss“), „become“ für bekommen (Richtig: get), „provision“ für Provision (Richtig: „commission“)

Sprachen im Job: Nicht nur Englisch ist gefragt

Nicht nur Englisch ist im Job gefragt. Wie ein Jobportal herausgefunden hat, zählen auch romanische Sprachen derzeit zu den begehrten Skills bei Arbeitgebern. Welche besonders gefragt sind, lesen Sie hier. (as)

Mehr zum Thema: Langweiliger Lebenslauf? Mit diesen Formulierungen wird er für Personaler gleich spannend.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Peinlich: Bestellen Sie niemals diese Gerichte beim Geschäftsessen

Egal, was Sie beim Geschäftsessen bestellen: Burger sollten es auf keinen Fall sein. Schließlich lässt Sie nichts so tölpelhaft wirken, wie ein beherzter Biss in den Burger: Während an den Seiten die Soße über Ihre Finger läuft, macht sich hinten schon die Gurke vom Acker.
Egal, was Sie beim Geschäftsessen bestellen: Burger sollten es auf keinen Fall sein. Schließlich lässt Sie nichts so tölpelhaft wirken, wie ein beherzter Biss in den Burger: Während an den Seiten die Soße über Ihre Finger läuft, macht sich hinten schon die Gurke vom Acker. © pixabay
Der Geruch von knusprigen Brathähnchen lässt Sie schwach werden? Dann besser nicht beim Geschäftsessen, denn nur die wenigsten schaffen es, das Fleisch stilvoll von den Knochen zu bekommen. Wer sein Hähnchen gar mit den Fingern isst, wirkt eher barbarisch als seriös, und wird zudem mit fettigen Fingern "belohnt".
Der Geruch von knusprigen Brathähnchen lässt Sie schwach werden? Dann besser nicht beim Geschäftsessen, denn nur die wenigsten schaffen es, das Fleisch stilvoll von den Knochen zu bekommen. Wer sein Hähnchen gar mit den Fingern isst, wirkt eher barbarisch als seriös, und wird zudem mit fettigen Fingern "belohnt". © pixabay
Salat mag zwar gesund sein - für den Business Lunch eignet er sich aber keineswegs! Während Sie sich mit den viel zu großen Blättern abmühen, trieft Ihnen das Dressing aus dem Mundwinkel. Und während Sie Ihrem Geschäftspartner die neuesten Ideen präsentieren, machen sich Salatreste zwischen Ihren Schneidezähnen breit - ohne dass Sie es merken. Peinlich!
Salat mag zwar gesund sein - für den Business Lunch eignet er sich aber keineswegs! Während Sie sich mit den viel zu großen Blättern abmühen, trieft Ihnen das Dressing aus dem Mundwinkel. Und während Sie Ihrem Geschäftspartner die neuesten Ideen präsentieren, machen sich Salatreste zwischen Ihren Schneidezähnen breit - ohne dass Sie es merken. Peinlich! © pixabay
Sie lieben asiatische Nudelsuppen? Keine gute Idee beim Geschäftsessen. Ähnlich wie bei Spaghetti leidet Ihr Image, wenn die langen Nudeln einfach nicht in Ihren Mund wollen. Wird die Suppe auch noch mit kleinen Porzellan-Löffeln serviert, flutschen sie munter in die heiße Brühe zurück. Im schlimmsten Fall entwischt Ihnen auch noch ein Schlürfen, was in unseren Breitengraden gar nicht gut ankommt.
Sie lieben asiatische Nudelsuppen? Keine gute Idee beim Geschäftsessen. Ähnlich wie bei Spaghetti leidet Ihr Image, wenn die langen Nudeln einfach nicht in Ihren Mund wollen. Wird die Suppe auch noch mit kleinen Porzellan-Löffeln serviert, flutschen sie munter in die heiße Brühe zurück. Im schlimmsten Fall entwischt Ihnen auch noch ein Schlürfen, was in unseren Breitengraden gar nicht gut ankommt. © pixabay
Wo wir schon bei asiatischem Essen sind: Sushi erfreut sich großer Beliebtheit und ist auch beim Business Lunch kein großes Problem - korrekter Umgang mit Stäbchen vorausgesetzt. Anders verhält es sich mit Nigiri Sushi: Hier droht der Supergau, wenn das Reisbällchen unter dem Fischstück zerfällt - und Ihnen das Sushi wieder auf den Teller plumpst.
Wo wir schon bei asiatischem Essen sind: Sushi erfreut sich großer Beliebtheit und ist auch beim Business Lunch kein großes Problem - korrekter Umgang mit Stäbchen vorausgesetzt. Anders verhält es sich mit Nigiri Sushi: Hier droht der Supergau, wenn das Reisbällchen unter dem Fischstück zerfällt - und Ihnen das Sushi wieder auf den Teller plumpst. © pexels
Dann schon lieber ein schöner Fisch, denken Sie? Ja, aber bitte nur Filet und nicht ein ganzer Fisch am Stück. Denn beim Zerlegen werden Sie sich kaum auf das Gespräch mit Ihrem Geschäftspartner konzentrieren können. Außer Sie riskieren, ein paar Gräten zu übersehen. Ziemlich peinlich, wer sich dann die Gräten wieder aus den Mund angeln muss.
Dann schon lieber ein schöner Fisch, denken Sie? Ja, aber bitte nur Filet und nicht ein ganzer Fisch am Stück. Denn beim Zerlegen werden Sie sich kaum auf das Gespräch mit Ihrem Geschäftspartner konzentrieren können. Außer Sie riskieren, ein paar Gräten zu übersehen. Ziemlich peinlich, wer sich dann die Gräten wieder aus den Mund angeln muss. © pixabay
Wer Spaghetti bestellt, kämpft am Ende nicht nur damit, die viel zu langen Nudeln elegant in den Mund zu bekommen (es wird Ihnen eh nicht gelingen), sondern darf sich auch noch über unschöne Tomatensoßen-Spritzer auf dem Sakko freuen.
Wer Spaghetti bestellt, kämpft am Ende nicht nur damit, die viel zu langen Nudeln elegant in den Mund zu bekommen (es wird Ihnen eh nicht gelingen), sondern darf sich auch noch über unschöne Tomatensoßen-Spritzer auf dem Sakko freuen. © pexels
Auch bei Getränken ist Vorsicht geboten! Generell sollten Sie alle Erfrischungen mit Kohlensäure, wie Cola oder Sprudelwasser vermeiden. Denn das Gas bahnt sich früher oder später seinen Weg zurück nach draußen - und das kann ganz schön unangenehm für Sie werden.
Auch bei Getränken ist Vorsicht geboten! Generell sollten Sie alle Erfrischungen mit Kohlensäure, wie Cola oder Sprudelwasser vermeiden. Denn das Gas bahnt sich früher oder später seinen Weg zurück nach draußen - und das kann ganz schön unangenehm für Sie werden. © pixabay
Jetzt noch ein Cappuccino zum Nachtisch? Lieber nicht, denn der hübsche Schaum sorgt oftmals für einen weniger hübschen Milchbart. Dann lieber Filterkaffee oder einen Espresso.
Jetzt noch ein Cappuccino zum Nachtisch? Lieber nicht, denn der hübsche Schaum sorgt oftmals für einen weniger hübschen Milchbart. Dann lieber Filterkaffee oder einen Espresso. © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare