Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Burn-out bahnt sich langsam an
+
Anzeichen für einen Burn-out sind von außen nicht immer leicht zu erkennen. Bestimmte Warnsignale können aber hellhörig machen.

Kein plötzlicher Effekt

Burn-out bahnt sich langsam an

Ein Burn-out kommt nicht plötzlich. Stattdessen verstärken sich die Symptome immer weiter, bis Beschäftigte völlig ausgebrannt sind. Was sind Anzeichen?

Berlin - Zu den wichtigsten Anzeichen für Burn-out gehören Erschöpfung und Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung. Beschäftigte fühlen sich ausgelaugt, können nicht abschalten und ignorieren ihr Bedürfnis nach Erholung. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in ihrer Zeitschrift „Arbeit & Gesundheit“ (Ausgabe 05/2021) hin.

So sieht ein typischer Burn-out-Verlauf aus

Ein Burn-out sei dabei nicht plötzlich da, sondern bahne sich in einem Prozess an, bei dem sich Symptome immer weiter intensivieren. Einen typischen Verlauf beschreibt die DGUV so: In der ersten Phase zeigen Beschäftigte großes Engagement und Einsatz für ihren Job. Dann nähern sie sich ihrer Leistungsgrenze, erste Probleme tauchen auf.

Dennoch schrauben die Betroffenen ihre Leistung noch einmal nach oben, vernachlässigen aber zunehmend ihre Bedürfnisse, etwa Pausen zu machen. Die vierte Phase zeichnet sich durch eine verringerte Leistungsfähigkeit aus. Dafür werden die gesundheitlichen Probleme stärker. Letztendlich kommt es zur völligen emotionalen und psychischen Erschöpfung.

Den Blick für Warnsignale schärfen

Wichtig sei daher, dass möglichst rechtzeitig interveniert wird, heißt es in dem Beitrag. Andernfalls kann es so weit gehen, dass Beschäftigte mit Burn-out nicht mehr arbeitsfähig sind und womöglich in stationäre Behandlung müssen. Eingreifen können zum Beispiel Führungskräfte, etwa indem sie die Arbeitsbedingungen anpassen.

Gerade in den Anfangsphasen eines Burn-outs ist es schwer, die Anzeichen von außen zu erkennen. Bestimmte Warnsignale können aber hellhörig machen. Dazu gehören unter anderem Wesensveränderungen, Konzentrationsschwierigkeiten, häufige Flüchtigkeitsfehler, viele und unnötige Überstunden oder auch Nervosität, Aggressivität, Angst sowie nachlassendes Engagement.

Um Burn-out im Betrieb vorzubeugen, hilft es auch, eine offene Gesprächskultur zu fördern und etwa Informationsveranstaltungen zum Thema anzubieten, so die DGUV. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare