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Die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr sind vielfältig.

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Bundeswehr-Ausbildung: So vielfältig sind die Berufsmöglichkeiten 

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Nicht nur Soldat: Die Bundeswehr hat viele zivile und militärische Ausbildungsberufe zu bieten. Hier finden Sie die wichtigsten Infos im Überblick.

55 Jahre nach ihrer Einführung schaffte der Bundestag im Jahr 2011 die allgemeine Wehrpflicht auf unbestimmte Zeit ab. Doch genug junge Menschen machen ihre Ausbildung auch freiwillig bei der Bundeswehr. Denn die bietet über 70 militärische und über 40 zivile Ausbildungs- und Studienberufe an.

Bundeswehr: Welche Voraussetzungen brauchen Sie für die militärische Laufbahn?

Als Soldat können Sie eine Laufbahn in Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst, Streitkräftebasis oder im Cyber- und Informationsraum einschlagen, wie derzeit etwa 177.000 Streitkräfte. Ob in der Mannschaft, als Unteroffizier, Feldwebel oder Offizier hängt laut der Website Bundeswehrkarriere.de von der schulischen und beruflichen Ausbildung ab.

Fachhochschulreife/

Abitur

Mittlere Reife/

Hauptschule mit Berufsabschluss

Hauptschulabschluss

Vollschulzeit

Offizier

               ✓

               x

               x

         x

Feldwebel

               ✓

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               x

         x

Unteroffizier

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         x

Mannschaften

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Quelle: Bundeswehrkarriere.de (Stand 2019)

Je nach Dienstgrad variieren die Gehälter der Soldaten. Die Website Bundeswehrkarriere.de bietet Bezügebeispiele und Broschüren als Download an.

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Ab 17 Jahren kann man sich für vier Jahre verpflichten und bis zum Offizier aufsteigen. Diese Laufbahn ist mit mit einem Studium verbunden, zum Beispiel Medizin, Betriebswirtschaftslehre, Psychologie und etwa 60 andere Bachelor- und Masterstudiengänge.

Die Bundeswehrausbildung zum Soldaten und der verantwortliche Umgang mit einer Waffe erfordern physische und psychische Stärke. Deshalb wird jeder Bewerber zunächst in einem ausführlichen Beratungsgespräch geprüft, bevor gemeinsam eine Bewerbungsmappe erstellt wird. Die nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie über die Website der Bundeswehr. Wer sich qualifiziert hat, erhält eine Einladung für das Auswahlverfahren mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Tests sowie einer ärztlichen Untersuchung. Infos dazu liefert die Website bundeswehreinstellungstest-karriere.de.

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Wie lange dauert die Ausbildung bei der Bundeswehr?

Um in den Beruf des Soldaten hineinzuschnuppern, muss man sich nicht gleich verpflichten. Beim freiwilligen Wehrdienst kann man sich zwischen sieben und 23 Monate lang ein Bild machen. Drei Monate dauert die Grundausbildung, danach wird man in einer der sechs Einheiten, Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst, Streitkräftebasis und Cyber- und Informationsraum, eingesetzt.

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Auslandseinsatz: Muss ich nach der Soldaten-Ausbildung in ein Kriegsgebiet?

Als Mitglied internationaler Bündnisse wie Europäischen Union (EU), der Organisation des Nordatlantikvertrags (NATO) und der Vereinten Nationen (UN) beteiligt sich die Bundeswehr an internationalen Einsätzen. Auch wenn die Konflikte und Krisen weit entfernt scheinen, können sie Deutschlands Sicherheit gefährden. Die Soldaten werden vom Bundestag als Aufklärer, Gebirgsjäger, Fernmelder, Fallschirmjäger, Kampfmittelspezialisten, Logistikexperten und Kommandosoldaten in Krisengebiete gesandt und übernehmen militärische, aber auch humanitäre und beobachtende Aufgaben. Jeder Soldat muss bereit sein, an solchen Einsätzen teilzunehmen und Terrorismus, diktatorische Regime und Naturkatastrophen zu bekämpfen.

Ausbildung: Zivile Berufe bei der Bundeswehr

Die Soldaten werden von etwa 86.000 zivilen Mitarbeitern in der Bundeswehrverwaltung unterstützt, damit es den Streitkräften an nichts mangelt. Es gibt über 40 technische und nichttechnische Berufe im Personal, bei der Ausrüstung, in Infrastruktur und Umweltschutz, der Rechtspflege oder der Militärseelsorge. So kann man zum Beispiel Elektroniker, Baustoffprüfer, Mechatroniker, Koch, Feuerwehrmann, Lagerist, Maler und Lackierer, Ingenieur oder Karriereberater werden. Für den Mittleren, Gehobenen und den Höheren Dienst braucht man dementsprechende Schul- oder Berufsausbildungen.

Berufsausbildung

Mittlerer Dienst

Gehobener Dienst

Höherer Dienst

  • Hauptschulabschluss

  • Realschulabschluss
  • abgeschlossene
    Berufsausbildung

  • Fachhochschulreife 
  • Bachelor

  • Master

Quelle: Bundeswehrkarriere.de (Stand 2019)

Für die Ausbildung 2020 bei der Bundeswehr rechtzeitig bewerben

Der jährliche Bewerbungsschluss ist am 31. Oktober. Wie bei anderen Ausbildungsplätzen auch bewirbt man sich bei der Bundeswehr zum Ende des vorletzten Schuljahres für das darauffolgende Jahr. Doch die Fristen schwanken laut Karrierebibel.de teilweise um mehrere Monate, je nach Ausbildungsberuf und Bundesland. Daher sollte man sich frühzeitig informieren.

Auf der Website der Bundeswehr können sich Interessierte durch einen Test klicken, um je nach Präferenzen eine Vorauswahl an möglichen Ausbildungen zu treffen.

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