Bezahlung ist für Männer im Management am wichtigsten

Männliche Manager stellen andere Erwartungen an Arbeitgeber als weibliche Führungskräfte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact in Düsseldorf.

Düsseldorf. Männliche Manager stellen andere Erwartungen an Arbeitgeber als weibliche Führungskräfte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact in Düsseldorf.

So ist für zwei Drittel der Männer (67 Prozent) auf der Chefetage eine leistungsbezogene Bezahlung das wichtigste Kriterium für einen attraktiven Arbeitgeber. Für ihre weiblichen Kollegen stehen flexible Arbeitszeitmodelle an oberster Stelle - diesen Punkt geben ebenfalls zwei Drittel (67 Prozent) an. Im Auftrag der Personalberater von Rundstedt HR Partners wurden rund 500 Manager befragt.

Viel weniger auf das Geld schauen Frauen im Management im Vergleich zu Männern aber nicht: Eine Bezahlung nach Leistung erwarten 63 Prozent der weiblichen Führungskräfte von ihrem Wunscharbeitgeber. Für mehr als die Hälfte (53) ist entscheidend, wie gut sich Job und Privatleben vereinbaren lassen - beispielsweise durch Kinderbetreuungs- und Sportangebote vom Arbeitgeber.

Für männliche Führungskräfte ist es dagegen wichtig, im Beruf gefördert zu werden: 62 Prozent wünschen sich regelmäßige Fortbildungen und Coachings. Vielen bedeuten aber auch anerkennende und aufmunternde Worte vom Chef etwas: Lob und Motivation landen auf dem dritten Rang (60 Prozent) bei der Frage, was einen guten Arbeitgeber ausmacht. (dpa/tmn)

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