Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Jobsuche

Vorstellungsgespräch: Wie Sie die Frage nach Ihren Schwächen geschickt beantworten

„Was sind Ihre Schwächen?“ Diese Frage wird Bewerbern im Vorstellungsgespräch immer noch gerne gestellt. Wir zeigen, wie Sie sie klug beantworten, ohne zu lügen.

Schwächen besitzt jeder Mensch, das wissen auch Personaler. Nur manche davon können für einen reibungslosen Arbeitsalltag eher hinderlich sein. Deshalb ist diese Frage im Vorstellungsgespräch auch so beliebt.

Frage nach den Schwächen: Warum wird sie im Bewerbungsgespräch gestellt?

Mit der Frage nach den Schwächen wollen Personalverantwortliche Bewerber nicht ärgern – auch wenn sie zunächst einmal unangenehm erscheint. Vielmehr liegt ihnen viel daran, den idealen Bewerber für die Position zu finden. Und die Antwort darauf verrät viel über die Persönlichkeit des Kandidaten und seine fachliche Eignung.

Lesen Sie auch: Lebenslauf: Personaler überfliegen nur 7 Angaben – sie sind entscheidend.

Schwächen im Vorstellungsgespräch umschiffen – so geht‘s

Doch wie antworte ich auf die Frage nach den Schwächen, ohne mich dabei in ein schlechtes Licht zu rücken? Eines steht fest: Allzu direkt sollten Sie Ihre kleinen oder größeren Unzulänglichkeiten nicht herausposaunen, schließlich geht es im Bewerbungsgespräch immer noch um Selbstmarketing. Aber auch Lügen ist keine gute Idee: Die Antwort „Ich habe gar keine Schwächen“ wird Ihnen niemand abkaufen. Auch abgedroschene Floskeln wie „Ich bin zu perfektionistisch “ rufen allenfalls noch ein müdes Lächeln hervor.

Statt sich um eine konkrete Antwort zu drücken, empfehlen Bewerbungsexperten daher, bei den eigenen Schwächen vor allem authentisch zu bleiben und sie dabei geschickt zu verpacken: Indem sie gleich im Anschluss an die Antwort mit einem großen „aber“ darlegen, dass Sie in diesem Punkt an sich arbeiten. Etwa so:

  • „Vor Präsentationen bin ich immer extrem nervös. Aber ich bereite mich immer sehr gut vor, um mehr Sicherheit zu erlangen. Außerdem übe ich die Vorträge zuhause vor dem Spiegel ein.“

„So signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie aufrichtig sind, sich selbst gut einschätzen und sich stetig weiterentwickeln möchten“, erklären die Bewerbungsexperten des Personaldientsleisters Robert Half. Mit dieser Taktik gewinnen Sie immens an Glaubwürdigkeit und hinterlassen gleich einen guten Eindruck. Übrigens: Wie Sie Ihre Gesprächspartner schon innerhalb der ersten Sekunden des Vorstellungsgesprächs von sich begeistern, verraten wir Ihnen hier.

(as)

Auch interessant: Befristete Anstellung: Finden Sie diese Fehler im Arbeitsvertrag? Dann wird Ihr Job entfristet

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Rubriklistenbild: © Cavan Images via www.imago-images.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare