Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Frage nach dem Kündigungsgrund kann im Bewerbungsgespräch unangenehm werden.
+
Die Frage nach dem Kündigungsgrund kann im Bewerbungsgespräch unangenehm werden.

Vorstellungsgespräch

Heikle Bewerbungsfrage: „Warum wurden Sie gekündigt“? So antworten Sie perfekt

Sie wurden im alten Job gekündigt? Dann sollten Sie such gut auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten. Wir zeigen die besten Antworten.

Auf Jobsuche lauern so manche heiklen Bewerbungsfragen, die im Vorstellungsgespräch schnell für Schweißausbrüche sorgen können. Gerade bei einer vorangegangenen Kündigung durch den Arbeitgeber gehen viele Bewerber mit mulmigem Gefühl zum Jobinterview. Wir zeigen Ihnen, wie Sie kritische Fragen nach der Kündigung meistern.

Lesen Sie auch: Lebenslauf: Personaler überfliegen nur 7 Angaben – sie sind entscheidend.

Bewerbung nach Kündigung durch den Arbeitgeber: Ehrlich sein und kühlen Kopf bewahren

Das wichtigste bei der Frage nach den Gründen für die Kündigung: Bleiben Sie ehrlich! Eine Kündigung ist kein Grund sich zu schämen. Viel wichtiger ist, wie sie selbst mit dieser Erfahrung umgehen, gerade wenn Sie aufgrund von eigenen Fehlern das Unternehmen verlassen mussten.

Schon im Anschreiben und im Lebenslauf sollten Sie eine Kündigung durch den Arbeitgeber nicht in den Mittelpunkt stellen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die positiven Aspekte Ihres Werdegangs. Im Vorstellungsgespräch sollten Sie dann unbedingt einen kühlen Kopf bewahren, wenn Ihnen der Personaler oder potentielle Chef auf den Zahn fühlt. Wenn Sie nach den Gründen für Ihren Jobwechsel gefragt werden, sollten Sie die Kündigung keinesfalls verschweigen oder gar lügen. Falschaussagen im Vorstellungsgespräch stellen arbeitsrechtlich tatsächlich einen Kündigungsgrund dar – und das hätte unangenehme Folgen für Sie!

Auch interessant: „Was sind Ihre Schwächen?“ So beantworten Sie diese heikle Bewerbungsfrage, ohne zu lügen.

Die besten Antworten auf die Frage: „Warum wurden Sie gekündigt?“

Wenn Sie unverschuldet gekündigt wurden, etwa bei einer betriebsbedingten Kündigung, ist die Sache relativ einfach. Schließlich wirft dieser Kündigungsgrund nur selten Zweifel über Ihre Qualifikation aufkommen. Eine mögliche Antwort wäre etwa:

  • „Das Unternehmen lief nicht mehr gut, deshalb wurden einige Abteilungen umstrukturiert. Leider musste ich deshalb auch gehen.“
  • „Meine Firma musste mehrere Filialen schließen, darunter war auch meine. Zwar wurde mir ein Job in einer anderen Stadt angeboten – ein Umzug kam für mich aufgrund meiner Familie allerdings nicht in Frage.“

Sollten Sie aufgrund eigener Verfehlungen eine Kündigung erhalten haben, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Statt sich zu verteidigen oder gar auf den alten Arbeitgeber zu schimpfen, sollten Sie stattdessen den Fokus auf eine berufliche Neuorientierung lenken, damit ihre Eignung für die Stelle nicht in Frage gestellt wird . Etwa so:

  • „Ich hatte in der Vergangenheit eine kurze Krise. Ich wollte mich beruflich verändern, um meine Fähigkeiten voll und ganz zu entfalten. Ich bin überzeugt, dass diese Stelle perfekt zu mir passt.“
  • „In meiner Abteilung wurde eine neue Führungskraft eingestellt, die unser Team neu ausgerichtet hat. Das war zwar sicherlich ein richtiger Schritt für das Unternehmen, aber meine Kompetenzen und Stärken passten dann einfach nicht mehr dazu.“

(as)

Mehr zum Thema: Vorstellungsgespräch: Mit diesem 4-Sekunden-Trick hinterlassen Sie gleich einen guten Eindruck.

Sie möchten keine Bewerbungstipps mehr verpassen?

Hier können Sie unseren Karriere-Newsletter abonnieren

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit. © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. © pexels

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare