Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Was unterschiedet einen Leistungsträger von einem Mitläufer? Schon die Bewerbung ist aufschlussreich.
+
Was unterschiedet den Mitarbeiter? Schon die Bewerbung ist aufschlussreich.

Wer auf wen setzen könnte

A-Spieler oder B-Spieler? Schon der Bewerbungsprozess verrät viel über den künftigen Mitarbeiter

  • Felix Herz
    vonFelix Herz
    schließen

In den meisten Unternehmen gibt es zwei Arten von Mitarbeitern. In welche Kategorie sich ein Bewerber wohl einsortieren wird, zeigt sich bereits bei der Bewerbung.

  • A-Spieler oder B-Spieler: Hier gibt es durchaus unterschiedliche Kategorien, auch, wenn sie so streng nicht wirklich gelten.
  • Niemand ist endgültig ein A-Spieler oder B-Spieler. Die Einordnung erfolgt anhand verschiedener Kriterien, wie sich der Mitarbeiter im Unternehmen verhält.
  • Doch schon beim Bewerbungsprozess gibt es eindeutige Indizien, in welche Richtung sich ein künftiger Mitarbeiter bewegen wird.

Die Unterscheidung zwischen A-Spielern und B-Spielern ist in vielen Unternehmen gängig. Während Ersterer ein Leistungsträger ist, der mit Ehrgeiz und Interesse die sich ihm stellenden Aufgaben in Angriff nimmt, erfüllt Letzterer zwar seinen Job, besticht aber nicht durch die extra Portion Eigeninitiative. Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, welcher Typ Arbeitnehmer besser für ein Unternehmen ist.

Während manche behaupten, eine Belegschaft ausschließlich bestehend aus B-Spielern sei gut für die Arbeitskultur, schwören andere auf die Einsatzbereitschaft von A-Spielern, schreibt Business Insider. Der Großteil baut jedoch eher auf einen produktiven Mix aus beiden Mitarbeitertypen. Unabhängig davon, welche Art von Arbeitnehmer man bevorzugt, ist es von Vorteil, schon im Bewerbungsprozess einschätzen zu können, mit welchem Spieler man es zu tun hat. Und für Arbeitnehmer ist es natürlich ebenfalls interessant, anhand welcher Merkmale sie welcher Kategorie zugeordnet werden. Vorausgesetzt, die Bewerbung kommt überhaupt an*.

Lesen Sie auch: Mangelhafte Rhetorik aber begeisternde Präsentationen – was Sie von Elon Musk lernen können.

A-Spieler oder B-Spieler? Diese Faktoren geben Aufschluss bei der Bewerbung

Der Bewerbungsprozess ist für den Bewerber mit großem Druck verbunden – vor allem, wenn er mit schwierigen Fragen, wie sie zum Beispiel Tesla-Chef Elon Musk nutzt, konfrontiert wird. Doch auch für die Arbeitgeberseite ist die Bewerbung mit einem gewissen Druck verbunden, muss sie doch einen passenden und qualifizierten Mitarbeiter finden. Doch nicht nur die reine Qualifikation des Bewerbers ist von Bedeutung, auch welche Art von Mitarbeiter er ist, spielt eine große Rolle. A-Spieler oder B-Spieler - diese Kriterien geben Aufschluss:

  • Neugier: A-Spieler zeichnet eine hohe Neugierde aus. Sie wollen auch bei scheinbar unwichtigeren Nebenprojekten etwas lernen, was letztlich zu variableren Problemlösungen führt. In einem Bewerbungsgespräch zeigt sich das zum Beispiel anhand der Fragen, die der Bewerber stellt. Während B-Spieler eher um oberflächliche Auskünfte zum Unternehmen bitten, fragen A-Spieler detaillierter nach, erkundigen sich beispielsweise über tiefergehende Arbeitsabläufe.
  • Anerkennung: A-Spieler neigen eher dazu, die Leistungen von Kollegen anzuerkennen, als B-Spieler. Bei Letzteren setzt in entsprechenden Situationen eher eine defensive Haltung ein: Denn das Anerkennen der Leistungen Anderer bedeutet, sich den eigenen Unzulänglichkeiten zu stellen, weiß Business Insider. Im Bewerbungsgespräch werden solche Charakterzüge mit Fragen nach früheren Erfolgen abgetastet. Inwieweit es dem Bewerber bei diesen Fragen gelingt, auch seine ehemaligen Kollegen hervorzuheben, ist für den Ansprechpartner sehr aufschlussreich.
  • Komfortzone: B-Spieler gehen seltener Risiken ein. Das mag an Unsicherheit, Faulheit oder der möglichen Mehrbelastung liegen. Während sie also in dieser Komfortzone bleiben, gehen A-Spieler diese Risiken ein und heißen Veränderungen willkommen. Im Bewerbungsgespräch zeigt sich oft sehr deutlich, inwiefern ein Kandidat bereit ist, ins Risiko zu gehen. Bei einer theoretischen Konfrontation mit einem Problem zum Beispiel lässt sich das schnell erkennen. Geht der Kandidat den einfachen und sicheren Weg, oder den riskanteren mit höherem Gewinn?

Auch interessant: Homeoffice oder Büro: Kennen Sie schon die 40-15-5-Regel?

Als Mitarbeiter ist Ihr Spielertyp nicht in Stein gemeißelt

Die Unterscheidung zwischen A-Spieler und B-Spieler mag hart klingen, kann aber nicht wirklich verneint werden. Oft hat man selbst schon beide Rollen ausgefüllt, es nur nicht gemerkt. Das Gute daran ist: Kein Mensch ist auf einen Mitarbeitertypus festgeschrieben. Stellt man fest, dass man derzeit etwa ein B-Spieler ist, lässt sich das verändern. Business Insider empfiehlt zum Beispiel, sich selbst herauszufordern. Dabei tankt man Selbstvertrauen und kann an seinen negative Eigenschaften arbeiten. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist stets, sich die eigenen Probleme eingestehen zu können und Veränderungen herbeiführen zu wollen. Und sei es auch nur durch einen beruflichen Tapetenwechsel – im Bewerbungsgespräch wissen Sie ja nun, worauf es ankommt. (fh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Artikelquelle: businessinsider.de

Lesen Sie auch: Statt Corona-Sonderurlaub: Eltern erhalten mehr Kinderkrankentage – wer hat ab wann Anspruch?

Wie werde ich Industriekletterer/in?

In der Schwimmhalle
Während Rene Bötel, aufsichtsführender Kletterer im Sportparadies Gelsenkirchen Schallschutzelemente tauscht, bleibt das Schwimmbecken leer. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann
Arbeit am Stahlträger
Wer so weit oben arbeitet, muss natürlich schwindelfrei sein: Manuel Driller, Industriekletterer bei der Firma 3ker-ras-group balanciert entsprechend gesichert auf einem Stahlträger. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann
Industriekletterer Rene Bötel
Industriekletterer Rene Bötel war lange Zeit selbstständig, jetzt ist er aufsichtsführender Level-3-Kletterer bei der Firma 3ker-ras-group. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann
Manuel Driller
Manuel Driller ist gelernter Tischler und arbeitet als Level-2-Kletterer bei der Firma 3ker-ras-group. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann
Ausrüstung
Wer als Industriekletterer arbeiten will, muss auch den Umgang mit der Ausrüstung lernen. Dazu gehört der Gurt mit Karabinern, Seilen, Trägerklemmen, Sicherungsgerät und Erste-Hilfe-Tasche. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann
Arbeit in Gelsenkirchen
Um Industriekletterer zu werden, macht man eine spezielle Zusatzausbildung: Manuel Driller setzt während seiner Arbeiten im Sportparadies in Gelsenkirchen die Trägerklemmen. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann
In luftiger Höhe
Industriekletterer arbeiten in der Regel im Team: Manuel Driller baut in etwa zehn Metern Höhe eine defekte Lamelle ab, sein Kollege Rene Bötel sichert ihn. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann
Unterwegs bei Wind und Wetter
Oft sind die Industriekletterer Manuel Driller (l) und Rene Bötel bei Wind und Wetter draußen unterwegs. Die Arbeiten im Sportparadies in Gelsenkirchen können sie aber im Warmen erledigen. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn © Kirsten Neumann

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare