Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Arbeitnehmer sind im Homeoffice produktiver und weniger gestresst.
+
Der Rat von Experten bei der Bewerbung: Zeigen Sie, dass Sie sich auf den neuen Job freuen.

Tipps und Tricks

Bewerbung: So vermeiden Sie, dass Personaler sich bei Ihrer Ansprache langweilen

Sie wollen sich auf eine neue Stelle bewerben? Dann achten Sie vor allem auf die richtige Ansprache. Experten verraten, welche Fehler Sie dabei vermeiden sollten.

Sie haben Lust auf einen neuen Job und möchten das genau so in Ihrer Bewerbung rüberbringen? Dann sollten Sie vor dem Einleitungssatz im Anschreiben keine Angst haben – sondern Karriere-Experten zufolge am cleversten so vorgehen: „Hiermit bewerbe ich mich als…“ ? Stopp! Laut dem Portal Karrierebibel.de ist dieser Einstieg alles andere als geeignet – „ein fürchterlicher Satz“, schreibt das Portal, und eine „typische „Floskel“ (die vermutlich schon jeder Personaler zigfach gelesen hat). Die Experten verraten Tricks und Formulierungen, mit denen der Einstieg in die Bewerbung gelingt:

Grundregeln für Einleitungssätze in der Bewerbung:

  • Tipp Nummer eins: „Finger weg von Floskeln!“, so die Experten auf Karrierbibel.de. Formulierungen wie „hiermit bewerbe ich mich als…“ oder „mit großer Freude…“ seien tabu.
  • Tipp Nummer zwei: Einen einzigen Einleitungssatz formulieren und für alle künftigen Anschreiben verwenden? „Ein K.O.-Kriterium!“, so die Experten. Sie raten dringend dazu, die Ansprache bei jeder Bewerbung individuell zu halten.
  • Tipp Nummer drei: „Beginnen Sie mutig!“, heißt es zudem in dem Beitrag. Das komme besser an als ein „Einheitsbrei“, den womöglich noch viele andere Kandidaten abliefern.
  • Tipps Nummer vier: Werden Sie bei Ihrem Anschreiben konkret. Der Rat der Experten: „Ziehen Sie die Einleitung nicht künstlich in die Länge, sondern bringen Sie Ihre Motivation oder Eignung für die Stelle mit kurzen, prägnanten Aussagen auf den Punkt.“

Lesen Sie zudem: Bewerbung: Sie wollen einen guten Eindruck hinterlassen? Nutzen Sie die ersten vier Sekunden.

Wie die Einleitungssätze in Ihrem Bewerbungs-Anschreiben konkret aussehen? Hier ein paar Vorschläge. Welche Formulierung Sie am Ende für sich persönlich wählen, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Denn wie gesagt, der Einstieg sollte möglichst individuell sein und genau auf das Jobprofil und die jeweilige Situation passen. Wichtig: Zeigen Sie Ihre Freude und Ihr Interesse!

  • „Ich freue mich sehr, mich auf diese Stelle zu bewerben. An der Jobbeschreibung gefällt mir besonders...“
  • „Ihre Stellenanzeige hat mich sofort angesprochen. Denn an Ihrem Unternehmen begeistert mich, dass....“
  • „Beim Lesen Ihrer Stellenanzeige habe ich sofort gemerkt: Das passt. Denn...“

Vielleicht haben Sie vor Ihrer schriftlichen Bewerbung ja auch schon telefonisch Kontakt zur Personalabteilung oder einem anderen Ansprechpartner in dem Unternehmen aufgenommen – auch darauf können Sie in Ihrem Anschreiben Bezug nehmen. Bringen Sie Ihre Botschaft aber in jedem Fall kurz und gebündelt auf den Punkt. Und vor allem: Zeigen Sie Ihre Begeisterung für den neuen Job – und dass Sie sich darauf freuen, so der Rat von Karriere-Experten.

Lesen Sie zudem: Das sind laut Personalern die sieben häufigsten Fehler bei der Bewerbung.

Tipp: Zeigen Sie, dass Sie sich auf die neue Stelle freuen

Die große Kunst besteht – wie etwa das Portal Businessinsider.de es treffend beschreibt –, darin, „Personaler innerhalb kürzester Zeit mit eurer Begeisterung anzustecken und euch damit Aufmerksamkeit zu verschaffen.“ Als Bewerber sollte man sich also fragen, warum man sich ausgerechnet bei dieser Firma bewerben wolle.

Zum Weiterlesen: Wie schreibe ich eine richtig gute Bewerbung?

Wichtig bei der Ansprache: Interesse am Gegenüber zeigen

Das Portal hat noch einen weiteren Tipp: „Ähnlich wie bei einem ersten Treffen macht es auch im Anschreiben einen besseren Eindruck, zunächst erstmal Interesse am Gegenüber zu zeigen, als wenn man nur von sich selbst spricht. Sprecht über das Unternehmen, bei dem ihr euch bewerbt, und darüber, warum ihr so gerne dort arbeiten würdet.“

Bei jeder Bewerbung sollte man sich zudem immer bewusst machen: Der erste Eindruck zählt. Es lohnt sich also unbedingt, alle Zeit und Mühe in Anschreiben und Lebenslauf zu investieren. Am besten lassen Sie auch nochmal jemanden über Ihre Bewerbung lesen, bevor Sie sie abschicken – denn Sie sollten dabei jeden noch so kleinen Fehler vermeiden.

Lesen Sie hier: Lebenslauf: Diese 7 Angaben entscheiden, ob Sie in die engere Auswahl kommen.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare