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Im World Wide Web kursieren viele Informationen über seine Nutzer. Man sollte darauf achten, nicht zu viel von sich preiszugeben.
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Im World Wide Web kursieren viele Informationen über seine Nutzer. Man sollte darauf achten, nicht zu viel von sich preiszugeben.

Jobsuche im Internet

Von der besten Seite

Eine professionelle Präsentation im Internet ist wichtig, wenn man bei der Jobsuche vorankommen will.

Von Jana Illhardt

Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!“ – so lautet nicht nur der Untertitel eines Buches von Klaus Eck. Er ist vielmehr ein Leitsatz für alle, die auf dem Berufsmarkt des 21. Jahrhunderts erfolgreich mitmischen wollen. Das zumindest sagt Klaus Eck, Kommunikationsexperte und Autor des oben erwähnten Ratgebers. „Nichts und niemand ist im Internet wirklich privat“, sagt Eck. Daher sei es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, was andere im Internet über einen behaupten. „Wer dort nicht mit einem professionellen Auftritt glänzen kann oder gar nicht erst auffindbar ist, bekommt in der Zukunft keinen Job mehr.“

Der „gläserne Bewerber“, der bis ins Detail im Internet gescannt wird, sei jedoch ein Mythos. Neueste Studien belegen indes, dass der „googelnde Personaler“ nicht existiert. Eine Studie über den Einfluss sozialer Netzwerkseiten auf den Bewerbungs- und Rekrutierungsprozess der Universität Erfurt besagt, dass „Suchanstrengungen – wenn überhaupt – erst bei Führungspositionen oder einem vorangeschrittenen Bewerbungsprozess getätigt werden“. Online-Reputation ist vielmehr eine zusätzliche Informationsquelle für Arbeitgeber – und eine Möglichkeit für den Bewerber, sich zu inszenieren. Verweist dieser in einer Bewerbung etwa auf seine Homepage, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Personaler diese auch anschauen. Die Transparenz im Internet ist allerdings keine Gefahr, sondern eine Chance, glaubt Eck. „Was man beruflich über sich zu erzählen hat, sollte man auch erzählen.“

Tauche ich in den Suchmaschinen auf? Finden sich nur private oder auch berufliche Informationen? Hat jemand bereits etwas über mich geschrieben, in einem Blog etwa? „Der einfachste Weg, dies herauszufinden, ist, sich mit seinem Namen in einer Suchmaschine zu suchen“, sagt Eck. Wer dieses Prozedere nicht regelmäßig selbst durchführen möchte, kann einen Google Alert, ein Alarmsignal, einrichten: Wird etwas über einen User im Internet veröffentlicht, wird er per E-Mail über den Interneteintrag informiert.

Bei negativen Einträgen gilt es zu handeln: „Positiv damit umgehen und darauf reagieren – denn löschen kann man sie nicht, aber verdrängen“, sagt der Kommunikationsexperte. Sein Tipp: durch eigene Einträge dafür zu sorgen, dass der negative in der Auflistung der Suchergebnisse an Relevanz verliert – und nach unten rutscht. „Googelt Sie ein potenzieller Arbeitgeber, stößt er zunächst auf die positiven, selbst gesetzten Einträge.“

Eck empfiehlt, Profile anzulegen und sich dort positiv zu präsentieren. Eine „ewige Bewerbung“ im World Wide Web zu deponieren – samt Arbeitsproben und Referenzen. Möglichkeiten, jederzeit für Arbeitgeber auffindbar zu sein, gibt es zur Genüge. Welche davon sinnvoll sind, muss jeder selbst entscheiden. „Nennen Sie einen Kanal, der für Sie der wichtigste ist und verlinken Sie alle Profile miteinander“, rät Eck. Zeigt man sich von seiner Schokoladenseite und ist regelmäßig aktiv, kann das beruflich nur von Vorteil sein. Sich gänzlich dem Internet zu verschließen, ist hingegen der falsche Weg. Und wer weiß – vielleicht findet sich sogar der Traumberuf.

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