Zur besseren Orientierung

Yoga für Berufstätige Teil 11 / Eine Übung, die Kreativität freisetzt

Von DAGMAR VÖLPEL UND ULRIKE REICHE

Die Entscheidung zu treffen, etwas zu ändern, ist die eine Seite der Medaille - die andere ist, zu bestimmen, wohin die Reise gehen soll. Schließlich gibt man etwas auf und möchte unter keinen Umständen Fehler bei der Weichenstellung machen. Hilfreich bei der Generierung von Ideen ist diese Übung: Stellen Sie in Ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis folgende Bitte: "Nenne mir drei Fähigkeiten, die mich insbesondere auszeichnen" und "Nenne mir drei Eigenschaften, die du an mir besonders schätzt." Aus der Verdichtung der Antworten ergeben sich wertvolle Erkenntnisse zur Richtung der Veränderung.

Um selber Ideen zu gewinnen, können Sie zu den Fragen assoziieren: Was wären Sie, wenn Sie ein Buch, ein Land, ein Gebäude, eine Pflanze, ein Tier wären? Für welche Eigenschaften stehen Ihre Assoziationen?

Oder Sie führen sich zehn Personen vor Augen, die Sie bewundern und fragen sich: Für welche Eigenschaften stehen diese Menschen? Jede dieser Eigenschaften ist auch in Ihnen mehr oder weniger ausgeprägt - jetzt geht es darum, diese zu verstärken.

Oder Sie malen sich Ihren Traum vom zukünftigen Leben aus - in allen Einzelheiten und mit Ihrer Vorstellung davon, wann dieser Traum in Erfüllung gegangen sein soll.

Die Fähigkeit, kreative Lösungen zu finden, wird im Kundalini Yoga mit dem zweiten Energiezentrum - dem Sexual- oder Sakralchakra - in Verbindung gebracht. Wenn dieses ausbalanciert ist und genügend Energie fließen kann, sprudeln auch die Ideen.

Die folgende Übung unterstützt diesen Prozess: Sie liegen auf dem Rücken und ziehen die Füße zum Gesäß. Mit dem Einatmen heben Sie das Becken soweit an, wie es für Sie geht - mit dem Ausatmen senken Sie es langsam wieder zu Boden. Machen Sie diese Übung anfangs 13 Mal und steigern Sie sich dann auf 26 Mal.

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