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Fünf Personen schauen in Laptop
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Eine Gruppendiskussion oder ein Rollenspiel sind wichtiger Bestandteil eines Assessment-Centers. Hierbei werden Argumentation, Interaktion und Auftreten genauer unter die Lupe genommen.

Der nächste Schritt zum Traumjob

Assessment-Center: Wie ein AC abläuft und wie Sie sich am besten darauf vorbereiten können

Mit einem Assessment-Center kann ein Unternehmen die Bewerber besser bewerten. Wie ein AC abläuft und wie Sie sich ideal darauf vorbereiten können, lesen Sie hier.

Wer sich nach einem neuen Job umschaut, der muss mehrere Hürden meistern. Mit einer erfolgreichen Bewerbung ist erst der erste Schritt getan. Danach folgt meist ein Vorstellungsgespräch. Viele Unternehmen greifen jedoch auf Assessment-Center zurück, um die Bewerber in einem längeren Prozess auf Herz und Nieren zu prüfen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass die Personaler einen genaueren Eindruck von den Bewerbern erhalten, zum anderen sehen aber auch die Kandidaten selbst, ob der womöglich zukünftige Arbeitgeber wirklich zu einem passt. Bei einem schlechten Gefühl kann so das Jobangebot immer noch abgelehnt werden.

In den meisten Fällen dauert ein Assessment-Center mehrere Stunden, manche Unternehmen laden ihre Bewerber allerdings auch mehrere Tage ein. Doch alle haben eins gemeinsam: In mehreren Aufgabenstellungen, Prüfungen, Diskussionen und Tests herausfinden, welche/r Kandidat/in am besten für die Stelle geeignet ist. In diesem Artikel erfahren Sie alles über den Ablauf eines Assessment-Centers und wie Sie sich am besten darauf vorbereiten können.

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Wie läuft ein Assessment-Center ab?

Bei einem Assessment-Center handelt es sich um ein Gruppenauswahlverfahren. Neben den Kandidaten nehmen vom Unternehmen meist Personaler und die Teamleiter des Fachbereichs teil. Ein AC besteht dabei aus mehreren Teilen:

  • Bei der (Selbst-)Präsentation geht es meist um eine kurze Vorstellungsrunde. Die Bewerber stellen sich und ihren bisherigen beruflichen Werdegang vor und argumentieren, weshalb sie sich in der jeweiligen Position in Zukunft sehen. Manche Präsentationen sind aber auch fachlicher Natur. Oft muss hierbei ein Lösungsvorschlag für ein spezifisches Problem erörtert werden. Bei der Präsentation können Hilfsmittel wie Flipchart benutzt werden. In der Präsentation geht es darum, das rednerische Können und die Ausdrucksfähigkeit sowie das Argumentieren genau unter die Lupe zu nehmen.
  • Bei einer Gruppendiskussion können unterschiedliche Themen im Mittelpunkt stehen: von fachlichen Diskussionen, die mit dem Unternehmen zu tun haben, bis hin zu gesellschaftlich-politischen Themen ist quasi alles dabei. Halten Sie sich in den Tagen und Wochen davor bei Politik und Wirtschaft auf dem Laufenden. Auch bei der Gruppendiskussion werden Argumentation, Auftreten und die Interaktion mit den anderen Teilnehmern genau beobachtet. Lassen Sie andere ausreden, seien Sie höflich und zeigen Sie sich kooperativ.
  • Ähnlich zur Gruppendiskussion gibt es die Rollenspiele. Hier steht die soziale Kompetenz im Mittelpunkt, wie das Portal karriereboost berichtet. Mitbewerber oder Angestellte des Unternehmens nehmen dabei eine bestimmte Rolle ein und versuchen Sie aus der Reserve zu locken. Es kann unter Umständen kurios, emotional und laut werden. Bewahren Sie kühlen Kopf, hören Sie gut zu und zeigen Sie Empathie. Die Personaler erwarten jedoch auch Ergebnisse: Es wird nach der richtigen Gesprächsstrategie mit einem passenden Lösungsvorschlag gesucht.
  • Bei Tests sind die Kandidaten dann wieder auf sich alleine gestellt. Die Bandbreite dieser Aufgaben ist riesig. Meist sind es die klassischen IQ-Tests mit Logikrätseln, Rechen- und Konzentrationsaufgaben. Auch die klassische Postkorbübung kann dabei sein. Jede Menge Denksport auf jeden Fall. Die Tests müssen natürlich alle in einer gewissen Zeit abgeschlossen werden. So will Sie der Personaler einem Druck und Stress aussetzen.
  • Nach all diesen Übungen und Diskussionen haben Sie es so gut wie geschafft. Gegen Ende des Assessment-Centers folgt meist ein Feedbackgespräch. Hierbei werden Sie nach Ihrer Selbsteinschätzung gefragt, ehe es zur Bewertung (englisch: Assessment) der Personaler kommt. Ist Ihnen im Nachgang an einen AC-Teil nach etwas eingefallen und möchten Sie etwas aus einer vorherigen Diskussion richtigstellen? Immer raus damit, auch im Feedbackgespräch können Sie noch Pluspunkte sammeln.

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Die richtige Vorbereitung aufs Assessment-Center: So sind Sie bestens gewappnet

Wer die Einladung zu einem Assessment-Center erhalten hat, kann jetzt schon mit der Vorbereitung beginnen. Oft stehen in der Einladung nur Ablauf, Zeiten und Inhalt. Doch auch aus diesen Basis-Informationen lassen sich wertvolle Schlüsse ziehen, wie karrieresprung.de schreibt.

Sammeln Sie im Vorfeld sämtliche Informationen über das Unternehmen. In welchen Geschäftsfeldern es ist aktiv, welche Produkte werden hergestellt. Machen Sie sich zudem explizit Gedanken über die ausgeschriebene Stelle: Welche Kompetenzen werden benötigt, wie sieht das Jobprofil genau aus. Diese zwei Punkte verstehen sich eigentlich von selbst, dennoch sind sie extrem wichtig.

Die Selbstpräsentation können Sie daheim extrem gut üben. Machen Sie sich Gedanken darüber, welche bisherigen beruflichen Stationen wichtig für den zukünftigen Job sein können. Welche Aufgaben haben Sie besonders gut gemeistert? Stellen Sie sich auf die typischen Fragen eines klassischen Vorstellungsgesprächs ein. Wichtig: Üben, üben, üben. Nur so können Sie frei sprechen, haben einen roten Faden und können sich selbst gut präsentieren.

Ein Punkt, der von einigen Arbeitnehmern in der Vorbereitung auf ein Assessment-Center weniger Beachtung findet, ist die Anreise. Das AC findet wohl nicht gerade in Ihrer Nachbarschaft statt. Reisen Sie also frühzeitig und ohne Stress an. Nur so können Sie Reisestrapazen vermeiden und sich voll und ganz auf das Assessment-Center konzentrieren. (pm)

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