Handreichung: Die Zusammenarbeit der Generationen birgt Probleme aber auch Potenziale.
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Handreichung: Die Zusammenarbeit der Generationen birgt Probleme aber auch Potenziale.

Arbeitsplatz-Klima

Arbeitsmoral spaltet die Generationen

Die Zusammenarbeit mit Kollegen verschiedener Generationen funktioniert nicht immer reibungslos: Besonders Unterschiede in der Arbeitsmoral sind eine Hürde, die für ein funktionierendes Teamwork zu nehmen ist. Überwiegen Potenziale oder Probleme?

Etwa ein Drittel der Personal- und Finanzexperten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht die Einstellung zur Work-Life-Balance als größte Herausforderung, wenn es um die Zusammenarbeit mehrerer Generationen geht. Dies ermittelte der Personaldienstleiser Robert Half im Rahmen einer Studie.

Insbesondere Babyboomer in Österreich und der Schweiz sowie die Generation X in Deutschland haben Schwierigkeiten mit der Arbeitseinstellung der nicht-gleichaltrigen Kollegen. Die Generation Y sieht am wenigsten Reibungspunkte aufgrund differierender Meinungen hinsichtlich der Work-Life-Balance.

Sprache als Barriere zwischen Generationen

Ein weiteres Hindernis für einen harmonischen Arbeitsablauf ist für fast jeden fünften Experten ein voneinander abweichender Kommunikationsstil.
Insbesondere die Generation Y meint, nicht die Sprache der älteren Kollegen zu sprechen.

Vom Fachwissen Älterer profitieren

Aber es gibt auch positive Auswirkungen: Die Bandbreite an Fachwissen ist vor allem für Schweizer (43 Prozent) und österreichischen (47 Prozent) HR- und Finanzmanager der größte Vorteil in der Zusammenarbeit verschiedener Generationen. Die Fach- und Führungskräfte in Deutschland schätzen primär die facettenreichen Standpunkte, die in die Zusammenarbeit einfließen (43 Prozent).

Gespräch der Generationen

„Aufgrund unterschiedlicher Denkweisen und Verhaltensmuster der Babyboomer sowie der Generationen X und Y ist gegenseitige Toleranz sowie das miteinander Sprechen am Arbeitsplatz sehr wichtig. So beeinflussen alle selbst, ob der Generationenmix ein Potenzial oder eine Herausforderung darstellt“, sagt Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half International. „Doch auch Vorgesetzte können das Verständnis im Team durch gemeinsame Unternehmungen stärken, bei denen sich die Mitarbeiter von der privaten Seite kennenlernen können.“ (red)

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