Insolvenz

Arbeitgeber pleite: Insolvenzgeld beantragen

Geht der Arbeitgeber pleite, sollten Beschäftigte umgehend Insolvenzgeld beantragen. Der Antrag muss innerhalb von zwei Monaten nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei der Arbeitsagentur am Firmensitz gestellt werden.

In den Antrag gehört eine Bescheinigung des Insolvenzverwalters, in der er ausstehende Gehälter bestätigt. Darauf weist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin hin. Das Insolvenzgeld deckt den ausstehenden Nettolohn aus den drei Monaten vor der Insolvenzeröffnung ab. Neben regulär Beschäftigten können es auch Azubis und Aushilfen erhalten. Außerdem übernimmt die Arbeitsagentur alle rückständigen Beiträge in der Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. (dpa/tmn)

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