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Jobabsage, trotz fehlerfreier Bewerbung? Diese Gründe können dahinterstecken

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Absagen treiben Bewerber oft in die Verzweiflung, gerade wenn sie keinerlei Anhaltspunkt für ihre Ablehnung finden. Wir zeigen mögliche Gründe.

War ich zu forsch? Oder habe ich etwas Dummes gesagt? Diese Gedanken kreisen in den Köpfen vieler Bewerber, die eine Jobabsage erhalten haben. Gerade nach Vorstellungsgesprächen ist eine Absage besonders bitter, wenn Kandidaten bereits viel Zeit und Energie in die Vorbereitung auf das Jobinterview gesteckt haben. Tatsächlich zerbrechen sich Bewerber aber oft unnötig den Kopf darüber, was sie falsch gemacht haben könnten, denn die wahren Gründe für eine Absage liegen häufig ganz woanders.

Lesen Sie auch: Keine Rückmeldung auf Bewerbung erhalten? Diese To-Do-Liste verrät, was zu tun ist.

1. Der Bewerber passt nicht ins Team

Damit ein Team gut funktioniert und letztendlich die Leistung erbringt, die das Unternehmen voranbringt, müssen die einzelnen Charaktere auch gut miteinander harmonieren. Tägliche Streitereien würden nur an den Nerven aller Beteiligten zehren – und wahrscheinlich schnell zu Kündigungen führen. Deshalb achten Vorgesetzte bei der Auswahl ihrer neuen Mitarbeiter darauf, ob sie ins Team sowie zur Firmenkultur passen. Und das ist auch gut so: Was nützt es Ihnen schließlich, wenn Sie sich nach wenigen Tagen im neuen Job schon unwohl fühlen?

Lesen Sie auch: Jobangebot erhalten? Bei diesen drei Warnzeichen sollten sämtliche Alarmglocken läuten.

Gerade ein Absage nach dem Vorstellungsgespräch ist für Bewerber besonders bitter.

2. Ein anderer Bewerber ist besser geeignet

Unternehmen wollen den optimalen Kandidaten für die Stelle finden. Deshalb kann es einfach vorkommen, dass ein anderer Bewerber durch vorangegangene, ähnliche Jobs bereits mehr Erfahrung oder fachliches Know-How mitbringt. Das heißt aber nicht, dass Sie bei einer anderen Firma der Branche auch schlechte Karten haben. Bei Bewerbungen muss man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Auch interessant: Bewerbung: Sie wollen einen guten Eindruck hinterlassen? Nutzen Sie die ersten vier Sekunden.

3. Die Stelle wurde inoffiziell schon besetzt

Ihre Bewerbungsunterlagen wurden abgelehnt, ohne dass Sie sich persönlich vorstellen durften? Dann kann es sein, dass der Posten schon von Anfang an vergeben war. Der Grund: Manche Unternehmen müssen ihre Stellen öffentlich ausschreiben, selbst wenn die Stelle bereits inoffiziell besetzt wurde. Für externe Bewerber keine schöne Angelegenheit – aber leider gängige Praxis. (as)

Mehr zum Thema: Bewerbung: Drei Fragen, die Sie im Vorstellungsgespräch auf keinen Fall stellen sollten.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

Rubriklistenbild: © Franz Pfluegl via www.imago-images.de

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