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Ob hochdosiertes Vitamin C gegen Corona wirkt, haben US-Forscher untersucht.
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Ob hochdosiertes Vitamin C gegen Corona wirkt, haben US-Forscher analysiert.

Nährstoffe supplementieren?

Ob Zink und Vitamin C die Corona-Krankheitsdauer verkürzen, haben Forscher untersucht – ihr Fazit ist eindeutig

Wie sich die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln auf Corona-Symptome auswirkt, ist Gegenstand einer aktuellen Studie. Lesen Sie hier, wie Zink und Vitamin C abschneiden.

Um den Körper vor Krankheitserregern zu schützen, greifen viele zu Hausmitteln. Ob es der eine Apfel am Tag ist, Ingwersud oder die Vitamin-C-Brausetablette: Wohl jeder schwört auf mindestens eine Maßnahme, die nicht vom Arzt abgesegnet werden muss. Vor allem Nahrungsergänzungsmittel stehen bei vielen Menschen hoch im Kurs, wenn es darum geht, das Immunsystem zu stärken. Und das, obwohl die meisten Mediziner und Ernährungsexperten darauf hinweisen, dass eine ausgewogene Ernährung dem Körper all die wichtigen Nährstoffe zuführt, die er für eine starke Abwehr braucht.

Doch auch in Hinblick auf Corona hält sich die Annahme vieler Bürger, dass sie mit Nahrungsergänzungsmitteln der Krankheit vorbeugen und/oder die Krankheitsdauer verkürzen können. Letzteres hat ein US-amerikanisches Forscherteam der Cleveland Clinic in den Bundesstaaten Ohio und Florida untersucht. Im Fokus stand, wie sich hoch dosiertes Zink und Vitamin C (Ascorbinsäure) auf Corona-Symptome auswirkte.

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Effekt von Zink und Vitamin C auf Covid-19: Forscher geben Studienergebnis bekannt

In der Studie eingeschlossen waren 214 erwachsene Corona-Patienten, die im Mittel rund 45 Jahre alt waren. Knapp 62 Prozent der Probanden waren weiblich. Die Studienleiter teilten die Probanden in vier Gruppen ein: Jede erhielt zehn Tage lang täglich entweder 50 mg Zinkgluconat, 8.000 mg Ascorbinsäure, beide Wirkstoffe oder eine Standardbehandlung, wie die Pharmazeutische Zeitung (PZ) informiert. Als Endpunkt war die Anzahl der Tage definiert, die benötigt wurde, um eine 50-prozentige Reduktion der Symptome zu erreichen, heißt es weiter.

Nachdem die Studienleiter die Ergebnisse ausgewertet hatten, kamen sie zu dem Ergebnis, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen den vier verschiedenen Gruppen gab. So erreichten die Patienten, die eine Standardbehandlung ohne Nahrungsergänzung bekamen, nach durchschnittlich 6,7 Tagen eine 50-prozentige Reduktion der Symptome. Bei denjenigen, die hochdosiertes Vitamin C verabreicht bekamen, waren es im Schnitt 5,5 Tage, bei der Zinkgluconat-Gruppe „halbierten“ sich die Beschwerden nach durchschnittlich 5,9 Tagen und bei der Gruppe, die Zink und Vitamin C einnahm, kam es nach im Schnitt 5,5 Tagen zu einer 50-prozentigen Symptome-Reduktion.

„In dieser randomisierten klinischen Studie mit ambulanten Patienten, bei denen eine Sars-CoV-2-Infektion diagnostiziert wurde, führte die Behandlung mit hochdosiertem Zinkglukonat, Ascorbinsäure oder einer Kombination der beiden Präparate im Vergleich zur Standardbehandlung zu keiner signifikanten Verkürzung der Symptomdauer“, so das Fazit der US-Forscher. (jg)

Zur Studie

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