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Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson.
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Die indische Variante breitet sich in Deutschland aus. Doch wirkt der Impfstoff auch gegen die Delta-Variante?

Indische Variante in Deutschland

Wirken Corona-Impfstoffe auch gegen die Delta-Variante? Studie macht Hoffnung

Die Delta-Variante des Corona-Virus breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Wie wirksam sind die zugelassenen Impfstoffe gegen die Mutante?

50,1 Prozent der Deutschen sind mindestens einmal gegen das Corona-Virus geimpft worden (Stand 18. Juni 2021). Doch die zuerst in Indien nachgewiesene Delta-Variante, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft wurde, hat sich mittlerweile auch in Deutschland ausgebreitet. In Großbritannien ist sie jetzt schon die vorherrschende Variante. Dort ist sie inzwischen für 96 Prozent aller Neuinfektionen verantwortlich. Auch in Deutschland wird erwartet, dass spätestens im Herbst die Variante B.1.617.2 die dominierende sein könnte – davor warnen Immunologen. Doch schützen Impfungen von Biontech/Pfizer, AstraZeneca, Moderna und Johnson & Johnson auch gegen die Mutation?

Lesen Sie auch: Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson: Die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe.

Die indische Mutante ist resistenter gegen Corona-Impfstoffe

Mehrere Laboruntersuchungen zeigen, dass die indische Variante resistenter gegen Impfstoffe ist als andere. Anfang Juni wurde in der Fachzeitschrift The Lancet eine britische Studie veröffentlicht. Diese ergibt, dass die Zahl der Antikörper nach zwei Impfdosen von Pfizer/Biontech bei der Delta-Variante sechsmal niedriger ausfiel als beim ursprünglichen Typ des Corona-Virus. Gegen die britische Alpha-Variante wurde der sogenannte Antikörpertiter um den Faktor 2,6 und gegen südafrikanische Variante Beta um den Faktor 4,9 abgeschwächt. Doch erste Untersuchungen unter realen Bedingungen geben Anlass zur Hoffnung.

Video: Wo die Delta-Variante sich derzeit ausbreitet

Vollständige Impfungen vermeiden schwere Verläufe – auch mit der Delta-Variante

Laut einer Studie der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) lassen sich schwere Krankheitsverläufe bei der Delta-Variante durch eine vollständige Corona-Impfung vermeiden. Ebenso wirksam ist die Impfung bei der Alpha-Variante. Zwei Dosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs verhinderten bei der indischen Variante in 96 Prozent der Fälle eine stationäre Behandlung. Für das Vakzin von Astrazeneca lag die Quote bei 92 Prozent. Und auch eine von den britischen Gesundheitsbehörden veröffentlichte Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

Lediglich eine einzige Dosis schützt nur begrenzt gegen die neuartige Mutante. So erklärte das französische Institut Pasteur, eine einzelne Astrazeneca-Dosis habe „wenig bis gar keine Wirksamkeit“ gegen die Delta-Variante. Dies wird auch durch die Daten der britischen Regierung unterstützt. Diese stellten fest, dass beide Impfstoffe drei Wochen nach der ersten Impfung nur zu 33 Prozent wirksam gegen eine durch die Variante B.1.617.2 verursachte Corona-Erkrankung. (cw)

Auch interessant: Wenn Sie das meiden, wirkt die Corona-Impfung besser.

«Stiefmütterchen» des Körpers: Füße brauchen Aufmerksamkeit

Bitte auch pflegen: Während der Körper häufig gewaschen und eingecremt wird, schenken die meisten ihren Füßen weniger Beachtung. Auch sie sollten aber mit Seife gewaschen und vor allem ordentlich abgetrocknet werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Bitte auch pflegen: Während der Körper häufig gewaschen und eingecremt wird, schenken die meisten ihren Füßen weniger Beachtung. Auch sie sollten aber mit Seife gewaschen und vor allem ordentlich abgetrocknet werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Nicht nur der Nacken, auch Füße freuen sich ab und an über eine Massage. Das geht zum Beispiel mit einem Igelball. Damit lässt sich auch die Fußmuskulatur trainieren - etwa, indem man den Ball mit den Zehen "greift". Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Nicht nur der Nacken, auch Füße freuen sich ab und an über eine Massage. Das geht zum Beispiel mit einem Igelball. Damit lässt sich auch die Fußmuskulatur trainieren - etwa, indem man den Ball mit den Zehen «greift». Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Wellness für die Füße: Wer häufiger barfuß läuft, tut seinen Füßen einen Gefallen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wellness für die Füße: Wer häufiger barfuß läuft, tut seinen Füßen einen Gefallen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Dr. Jens Wippert ist Physiotherapeut und bietet in seiner Praxis das Bewegungskonzept Spiraldynamik für die Füße an. Foto: Stefanie Aumiller/Sanamotus/dpa-tmn
Dr. Jens Wippert ist Physiotherapeut und bietet in seiner Praxis das Bewegungskonzept Spiraldynamik für die Füße an. Foto: Stefanie Aumiller/Sanamotus/dpa-tmn © Stefanie Aumiller
Dr. Hartmut Stinus ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopaedicum Northeim sowie Vizepräsident der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Foto: Hartmut Stinus/dpa-tmn
Dr. Hartmut Stinus ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopaedicum Northeim sowie Vizepräsident der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Foto: Hartmut Stinus/dpa-tmn © Hartmut Stinus

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