1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Gesundheit

Herzinfarkt-Risiko im Winter größer: Kälte führt zu Gefäßverengungen und erhöhtem Blutdruck

Erstellt:

Von: Natalie Hull-Deichsel

Kommentare

In den kalten Wintermonaten steigen die Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Diesem Phänomen gehen Forscher auf den Grund.

Warum ein Mensch einen Herzinfarkt erleidet, dafür gibt es verschiedene Gründe. Neben Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche, ist in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen, dass eine ungesunde Ernährung Herzprobleme begünstigt. Doch auch niedrige Temperaturen belasten das Herz und erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt. Große Anstrengungen sollten bei Temperaturen unter null Grad vermieden werden – dies gilt besonders für Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit oder hohem Blutdruck, rät die Deutsche Herzstiftung.
Warum das Risiko für Herzinfarkt im Winter höher ist und welchen Einfluss Kälte und die Luftfeuchtigkeit haben, weiß 24vita.de.

Frau joggt im Schnee
Gerade im Winter an sehr kalten Tagen mit niedriger Luftfeuchtigkeit steigt die Zahl der Herzinfarkte, wie Studien zeigen konnten. (Symbolbild) © Bartek Szewczyk/Imago

Risikofaktoren für einen Herzinfarkt können neben hohem Blutdruck, Rauchen, Adipositas, belastendem Stress sowie erhöhtem Puls auch Temperaturunterschiede sein. Gerade im Winter an sehr kalten Tagen mit niedriger Luftfeuchtigkeit steigt die Zahl der Herzinfarkte, wie Studien zeigen konnten. „Brustschmerzen oder Atemnot sollten daher insbesondere im Winter nicht auf die leichte Schulter genommen werden“, macht der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stv. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, aufmerksam. Das Risiko für einen Herzinfarkt soll zudem zwischen sechs Uhr und zwölf Uhr am größten sein.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare