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„Der schwangere Mann“: Zweites Kind kommt per Notkaiserschnitt

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Von: Jasmin Pospiech

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Der halbnackte Freddy McConnell hält seine Tochter nach der Geburt im Arm.
Freddy McConnell hat seine Familie vergrößert. Für die Geburt ist er extra nach Schweden gereist. © freddy.mcconnell/Instagram

Freddy McConnell lebt als Transgender-Mann. Dennoch hat er sich seinen größten Wunsch erfüllt: eigene Kinder. Auf Instagram schwebt er im Babyglück.

Großbritannien – Freddy McConnell ist überglücklich: Der Brite, der seit einem Jahrzehnt als Mann lebt, hat sein zweites Kind geboren. Per Notkaiserschnitt hat er ein Mädchen, dessen Namen er nicht verraten will, in der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt gebracht. Papa und Baby sind wohlauf. Dennoch wollen ihn die Gerichte nicht als Vater seines eigenen Kindes anerkennen. Und das bereits seit vier Jahren. Damals hat McConnell sein erstes Kind zur Welt gebracht.
24vita.de verrät hier, warum der schwangere Transgender-Mann bis heute um sein Recht als Vater kämpfen muss.*

Vor zwölf Jahren hat der heute 36-Jährige mit der Geschlechtsangleichung begonnen. Er hat sich das Brustgewebe entfernen lassen und eine Hormontherapie mit Testosteron gestartet. Seine weiblichen Fortpflanzungsorgane hat McConnell allerdings behalten und sich 2017 seinen größten Wunsch erfüllt: ein eigenes Baby. Damals ist er mithilfe eines Samenspenders schwanger geworden und hat 2018 einen Sohn geboren. Der Fall hat weltweit für Furore und Schlagzeilen gesorgt.

och obwohl McConnell seit Jahren rechtlich als Mann anerkannt ist, muss er darum kämpfen, auch als Vater und nicht als Mutter der Kinder eingetragen zu werden. Einen ersten Rechtsstreit hat er 2020 verloren. Der Brite ist in Berufung gegangen – ohne Erfolg. Der Oberste Gerichtshof in Großbritannien soll sich sogar geweigert haben, diese am Ende anzuhören. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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