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Eine Rentnerin sitzt auf einem Motorrad und lächelt (Symbolbild)
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Eine Studie zur Lebenserwartung zeigt: Beamte leben bis zu fünf Jahre länger als Arbeiter. (Symbolbild)

Weniger Stress, mehr Geld

Studie zur Lebenserwartung enthüllt: Arbeiter sterben fünf Jahre früher als Beamte

  • Jennifer Köllen
    VonJennifer Köllen
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Wer hart arbeitet, stirbt früher. Und verdient oft auch noch weniger. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Untersuchung des DIW. Wird der Renteneintritt bald angepasst?

Berlin – Wer hart arbeitet, verdient oft weniger, bekommt weniger Rente und stirbt auch noch früher. Das ist das Ergebnis einer bisher noch unveröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Menschen mit einer hohen körperlichen oder psychosozialen Belastung im Job haben demnach eine kürzere Lebenserwartung als Beschäftigte mit wenig Stress im Arbeitsleben.

Dabei geht es um mehrere Jahre mehr Lebenszeit. Vor allem bei den Männern sind die Unterschiede groß: Männliche Beamte leben im Schnitt fünf Jahre länger als Arbeiter und zweieinhalb Jahre länger als Angestellte und Selbstständige. Bei den Frauen ist die Differenz ähnlich, aber nicht ganz so groß: Beamtinnen leben im Schnitt drei Jahre länger als Arbeiterinnen.
Die Regierung kennt das Dokument. Was Sie tun müssen, um die Ungerechtigkeit zu beheben, erklärt 24vita.de hier.*

Die Studie wurde im Auftrag des Sozialverbandes VdK erstellt. Dabei hat das DIW die Haushaltsbefragung des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) genutzt und mit amtlichen Sterbetafeln abgeglichen.

Dass die Unterschiede bei der Lebenserwartung mit der sozialen Stellung zu tun haben, ist ein grundlegendes Problem des Rentensystems. Wie kann es sein, dass hart arbeitende Menschen wenig verdienen und dann auch noch früher sterben? Wenn hingegen zuvor schon gut Verdienende eine gute Rente erhalten oder eine vergleichsweise hohe Beamtenpension? *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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