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Wer in Zeitnot gerät, kommt sehr schnell in die Stressfalle. Schwere Erkrankungen sind die Folge (Symbolbild).
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Wer in Zeitnot gerät, kommt sehr schnell in die Stressfalle. Schwere Erkrankungen sind die Folge (Symbolbild).

Gesundheit

Stressfallen vermeiden - Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes und Depression drohen

  • Moritz Serif
    VonMoritz Serif
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Stress ist eine Volkskrankheit und Gesundheitsgefahr. Betroffene neigen zu falscher Ernährung. Auch Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkte sind möglich.

Frankfurt - Fünf mal die Woche arbeiten. Nine to five eben. Überstunden stocken das Arbeitszeitskonto nochmals auf. Am Wochenende ist auch Schicht angesagt. Abschalten fällt schwer. Um ein gesundes Gericht zu kochen, fehlt die Zeit. Dann greift man eben zur Pizza vom Italiener um die Ecke. Oder in die Packung Chips. Was im ersten Moment für Beruhigung und Entspannung sorgt, entwickelt sich mit der Zeit zum Teufelskreis. Plötzlich leidet man an Stress. Einen Ausweg aus der Falle zu finden ist nicht leicht, aber dennoch möglich.

Stress: Das versteht man unter der Volkskrankheit und so reagiert der Körper darauf

Stress ist nichts weiter als eine körperliche und psychische Reaktion des Körpers auf eine nicht bewältigbar wahrgenommene Situation. Als Reaktion setzt der Körper die Hormone Adrenalin und Cortisol aus. Das Herz beginnt schneller zu schlagen. Der Blutdruck steigt. Muskeln, Gehirn und Leber werden besser durchblutet. Der Hunger wird unterdrückt. Das Gehirn läuft auf Hochtouren. Diese Reaktionen können durch vielerlei Faktoren ausgelöst werden. Vor allem Zeitdruck, soziale Konflikte oder persönliche bzw. familiäre Probleme sind häufige Ursachen.

Wie kann man Stress möglichst früh erkennen?

Wenn der Körper unter Stress leidet, gibt es einige Anzeichen, an denen man die Überbeanspruchung erkennen kann. Die Alarmglocken sollten bei diesen Signalen angehen.

KörperreaktionPsychische FolgenKörperliche FolgenEigene Reaktion
HerzklopfenInnere UnruheKonzentrationsmangelNörgeln
Kloß im HalsNervosität / Essattacke
KopfschmerzenLustlosigkeitLeere im KopfFehler nehmen zu
KurzatmigkeitUnsicherheitDenkblockadeFingertrommeln
MüdigkeitÄrgerVergesslichkeitTüren knallen
SchlafstörungenAngstLeistungsabfallStreit
VerspannungenFrustGrübelnRückzug

Was sind die Folgen von Stress?

Stress kann gesundheitlich gesehen eine Reihe von Folgeerkrankungen auslösen. Kommt der Körper nach Drucksituationen nicht zur Ruhe, dann kann er sich nicht regenerieren. Dadurch können Betroffene unter chronischem Stress leiden. Folgeerkrankungen können die Folge sein. Diese Erkrankungen und Beschwerden können von Stress ausgelöst werden.

  • Bluthochdruck
  • Burnout
  • Depression
  • Diabetes
  • Erschöpfung
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Tinnitus
  • Verdauungsbeschwerden

Stress: Essen und Trinken wirken sich auf Level aus

Wer ein hohes Stresslevel hat, der kann auch schnell Heißhunger bekommen. Denn der Cortisolspiegel steigt an. Dadurch steigt der Bedarf nach Fett und Zucker. Auch das Essen und Trinken kann sich langfristig auswirken. Wenn Menschen an Gewicht zunehmen, bekommen sie ein schlechtes Gewissen, das wiederum noch mehr Stress auslöst. Schon wieder droht der Teufelskreis. Doch wie kann man ihn verlassen?

Essen und Ernährung: Kohlenhydrate können Stress lindern

Stress kann gelindert werden - wenn man sich richtig ernährt. Vollkorn-Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte enthalten langkettige Kohlenhydrate. Das bedeutet, es dauert länger, bis der Körper sie gespalten und verbraucht hat. Haupteffekt: Man bleibt länger satt. Vor allem in Kombination mit gesunden Eiweißen, die in Eiern, Quark und beispielsweise Linsen enthalten sind. Auch die Ballaststoffe in den Linsen sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Essen und Ernährung: Zu frischem Obst und Gemüse greifen ist gut für die seelische Gesundheit

Vitamin C ist in Obst wie Orangen und in Gemüse wie Paprika oder Kohlgemüse enthalten. Vitamin E streckt in Heidelbeeren, schwarzen Johannisbeeren, Weizenkeimen und Eiern. Diese Vitamine machen das Immunsystem fit und verhindern Stresserkrankungen. Tipp: Falls sie nicht auf Fett verzichten möchten, greifen Sie besser zu Nahrung wie Avocado oder Lachs, die ungesättigte Fettsäuren enthalten. Diese sind nämlich gesünder als gesättigte Fettsäuren.

Trinken und Ernährung: Kaffee, Bier und Cola können Stress auslösen

Ganz wichtig: wer zu wenig trinkt, schadet seinem Kreislauf und belastet dadurch seinen Körper. Auch hier kann Stress die Folge sein. Getränke wie Bier und Cola können dem Körper zusätzlich Wasser entziehen, da sie harntreibend wirken. Außerdem enthalten sie Kalorien, die man vermeiden kann. Deshalb sollte man Bier und Cola nur mit Bedacht trinken. (Von Moritz Serif)

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