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Macht Spargel schlank? Ist Margarine gesünder? Lebensmittel-Mythen im Check

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Von: Kilian Bäuml

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Karotten sind gut für die Augen, Walnüsse fürs Gehirn und Spargel macht schlank. Lebensmittel-Mythen gibt es viele – aber welche stimmen wirklich?

Frankfurt – Für einen gesunden Lebensstil spielt eine ausgewogene Ernährung eine große Rolle. Der Körper hat einen Bedarf an Nährstoffen, der gedeckt werden muss, um zu funktionieren. Darüber hinaus kann man mit einer gesunden Ernährung das Immunsystem stärken, Stoffwechsel anregen und mache Lebensmittel können sogar das Leben verlängern.

Zu den Grundlagen der gesunden Ernährung gehört, dass Produkte möglichst frisch und unverarbeitet gegessen werden sollen. Einigen Lebensmitteln werden aber auch Eigenschaften zugeschrieben, die sie besonders gesund machen sollen. Aber ist überhaupt etwas dran an den Lebensmittelmythen?

Lebensmittel-Mythen im Check: Macht Spargel wirklich schlank?

Für viele gehört der Spargel im Frühsommer einfach dazu. Von manchen wird er sogar als die Königin unter dem Gemüse bezeichnet. Deutschland ist sogar Spargel-Weltmeister. Rund 18 Prozent der Anbaufläche im Freiland wird zum Anbau von Spargel genutzt – fast 120.000 Tonnen Spargel wurden 2020 geerntet, schreibt das Bundeszentrum für Ernährung.

Ein Bund grüner Spargel
Spargel soll beim Abnehmen helfen. (Symbolbild) © Imago

Doch Spargel ist nicht nur beliebt, sondern auch sehr gesund – und er kann tatsächlich beim Abnehmen helfen. Das liegt daran, dass der Spargel aus viel Wasser besteht und kaum Kalorien hat. Deshalb kann man sich auch während einer Diät bedenkenlos am Spargel satt essen. Es ist laut der Apotheken Umschau daher das ideale Gemüse für eine Volumetrics-Diät, bei der bevorzugt Lebensmittel mit viel Volumen, aber wenig Kalorien verzehrt werden.

Nicht nur Spargel macht schlank

Was für den Spargel gilt, stimmt für viele andere Gemüsesorten auch. Der Wasseranteil ist meistens sehr hoch, deshalb sind viele Sorten kalorienarm.

Lebensmittel-Mythen im Check: Karotten sind gut für die Augen und Walnüsse fürs Gehirn

Dass Karotten gut für die Augen sind, ist weit verbreitet und das zurecht. Das in den Karotten enthaltene Betacarotin ist eine Vorstufe von Vitamin A. Das ist zum Sehen unbedingt notwendig. Besteht ein Mangel an Vitamin A, verschlechtert sich die Sehleistung schnell, berichtet die Apotheken Umschau. Das Vitamin befindet sich allerdings nicht nur in Karotten – auch in Kürbissen und Süßkartoffeln ist es beispielsweise enthalten.

Auch das Gehirn braucht bestimmte Nährstoffe, vor allem Omega-3-Fettsäuren sind wichtig. In Walnüssen kommen diese vor, deshalb sind sie gut fürs Gehirn. Walnüsse können sich außerdem positiv auf Krankheiten wie Parkinson und Depression auswirken, schreibt die Apotheken Umschau.

Lebensmittel-Mythen im Check: Ist Margarine wirklich gesünder als Butter?

Einer der bekanntesten Ernährungs-Mythen ist, dass Margarine gesünder als Butter ist. Dieser Mythos stimmt allerdings nicht. Beide Produkte haben ähnliche Eigenschaften und sollte nur in Maßen verzehrt werden, berichtet der BR. Butter durch Margarine zu ersetzen, macht dementsprechend keinen Unterschied. (Kilian Bäuml)

Die in diesem Artikel genannten Tricks und Informationen können eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Nutzen Sie unsere Ernährungs-Tipps lediglich als Ergänzung zu einer ansonsten vielseitigen und gesunden Ernährung. Die Informationen ersetzen in keinem Fall eine professionelle Beratung und sind nicht zur eigenständigen Diagnose oder Behandlung gedacht.

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