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Eine Spritze mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer liegt am Empfang einer Arztpraxis. In Niedersachsen haben im April die ersten regulären Corona-Impfungen in Arztpraxen begonnen. Warum Sie beim Hausarzt schneller einen Impftermin bekommen könnten, erfahren Sie im Artikel.
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Eine Spritze mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer liegt am Empfang einer Arztpraxis. In Niedersachsen haben im April die ersten regulären Corona-Impfungen in Arztpraxen begonnen. Warum Sie beim Hausarzt/bei der Hausärztin schneller einen Impftermin bekommen könnten, erfahren Sie im Artikel.

Impfzentrum oder Hausarzt?

Schneller zur Corona-Impfung: Hausarzt gibt Tipps für den Termin

Leichtere Corona-Krankheitsverläufe und geringeres Ansteckungsrisiko sprechen für eine Covid-Impfung. Wie Sie schnellstmöglich einen Impftermin ergattern, erfahren Sie hier.

Fast 30,5 Millionen Menschen wurden in Deutschland bereits mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das entspricht rund 36,5 Prozent. Vollständig geimpft sind dem Impfdashboard Deutschland zufolge 10,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. Für eine Herdenimmunität* müssten der Weltgesundheitsorganisation zufolge rund 80 Prozent der Menschen gegen Corona immunisiert sein. Viele Menschen würden gerne so schnell wie möglich gegen Corona geimpft werden, müssen sich allerdings noch gedulden. Der Hauptgrund liegt vor allem in der Tatsache, dass lange Zeit zu wenig Impfstoff vorhanden war. Auch jetzt übersteigt die Nachfrage noch das Impf-Angebot. Experten geben Tipps, wie der Impftermin schneller näher rückt.

Wer viele Eisen im Feuer hat, erhöht die Chancen auf einen baldigen Impftermin. Melden Sie sich daher nicht zur online bei Ihrem zuständigen Impfzentrum an, sondern lassen Sie sich auch bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin auf die Warteliste setzen. Zusätzlich ist es seit Anfang Mai auch Fachärzten/Fachärztinnen möglich, gegen Corona zu impfen. Informieren Sie sich am besten telefonisch oder via Mail bei Ihrem Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin, Orthopäden/Orthopädin, HNO-, Hautarzt/ärztin oder einem anderen behandelnden Facharzt/Fachärztin über die Möglichkeiten, sich in seiner/ihrer Praxis impfen zu lassen. Wichtig ist bei diesem Vorgehen vor allem eines: Dass Sie sofort Bescheid geben, wenn Sie einen Impftermin bekommen haben. So kann der Hausarzt/die Hausärztin, das Impfzentrum oder/und der Facharzt/die Fachärztin Sie von der Warteliste streichen und auf diese Weise unnötige Kontaktaufnahmen vermeiden.

Wie Sie sich am einfachsten beim Hausarzt für eine Corona-Impfung anmelden, erfahren Sie hier.*

Sie fragen sich, wie Sie am schnellsten Ihren Impfpass mit einer Covid-Impfung ergänzen können? Ein Hausarzt informiert, wie er in seiner Praxis vorgeht.

Hausarzt empfiehlt: „Sie sollten sich schon selber bemühen, um auf eine Liste zu kommen“

In wenigen Fällen wird Facharzt/Fachärztin oder Hausarzt/Hausärztin auf eine mögliche Impfung in seiner/ihrer Praxis hinweisen. In der Regel ist allerdings Ihre Eigeninitiative gefragt. So zitiert RTL den Hausarzt Dr. Thomas Assmann: „Sie sollten sich schon selber bemühen, um auf eine Liste zu kommen.“ In seiner Praxis im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen) würden nur Menschen wegen eines Impftermins kontaktiert werden, „die sich wirklich aktiv sich um eine Impfung bemühen“.

Das Einbeziehen der Hausärzte/ärztinnen in die Corona-Impfkampagne sei ein wichtiger Schritt, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Auch wenn den Praxen aktuell nur begrenzt Impfstoff zur Verfügung gestellt werden könnte, würden sie doch einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass die Impfquote in Deutschland weiter steigt. Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung, bestätigt RTL zufolge, dass es beim Hausarzt/bei der Hausärztin mitunter auch mal schneller gehen kann, weil Menschen, die in der Priorisierungsgruppe vor einem sind, womöglich schon längst im Impfzentrum geimpft wurden. Auch wenn Termine abgesagt werden, könne es sein, dass Impfdosen übrig bleiben, die dann in Arztpraxen außerhalb der Priorisierung verimpft werden, heißt es weiter.

Weiterlesen: Corona-Impfplan steht fest: Die meisten Bürger zählen zur Impfgruppe vier – Sie auch?*

(jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr Quellen: https://impfdashboard.de/

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Eine mit Coronaviren befallene Zelle
Ende 2019 wurde zum ersten Mal über das Coronavirus Sars-CoV-2 berichtet. Zuerst nur in China diagnostiziert, breitete sich die durch Coronaviren ausgelöste Krankheit Covid-19 weltweit aus. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit etwa 1.900.000 Todesopfer gefordert. Auf der Darstellung oben ist eine menschliche Zelle (grün) zu sehen, die mit Coronaviren (gelb) infiziert ist.  © Niaid/dpa
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. © dpa/dpaweb-mm
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene.
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa/dpaweb
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. © dpa
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren.
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. © picture alliance / Science Photo
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt.
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

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