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Was Putzen oder Kochen mit dem Schlaganfall-Risiko zu tun hat? Forscher fanden einen Zusammenhang.
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Was Putzen oder Kochen mit dem Schlaganfall-Risiko zu tun hat? Forscher fanden einen Zusammenhang.

Auch Jahre vorher

Langzeitstudie zeigt: Wer folgende Symptome an sich bemerkt, hat ein höheres Schlaganfall-Risiko

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Schlaganfall kündigt sich oft bereits Jahre vorher an – so das Studienergebnis Rotterdamer Forscher. Welche Anzeichen Sie ernst nehmen sollten, erfahren Sie hier.

Der Schlaganfall zählt zusammen mit Herz- und Krebserkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Dem Robert Koch-Institut zufolge ist er zudem die häufigste Ursache für bleibende Behinderung im Erwachsenenalter. Doch wird ein Schlaganfall frühzeitig erkannt und behandelt, kommt es in der Regel nicht zu bleibenden Schäden. Minuten entscheiden im Fall des Gefäßverschlusses im Gehirn. Wer folgende Symptome bei sich oder anderen bemerkt, sollte deshalb sofort einen Notruf absetzen, wie die Deutsche Schlaganfall Hilfe informiert:

  • Sehstörungen
  • Sprach- und Sprachverständnisstörungen
  • Lähmung, Taubheitsgefühle
  • Schwindel mit Gangunsicherheit
  • Sehr starke Kopfschmerzen
Was der Haushalt mit dem Schlaganfall-Risiko zu tun hat? Forscher sehen einen merklichen Zusammenhang.

Jahre vor dem Schlaganfall kommt es bereits zu körperlichen und mentalen Einschränkungen

Doch es gibt auch Symptome, die lange vor dem gefährlichen Ereignis selbst auftreten – das haben niederländische Forscher herausgefunden. Die im Fachblatt Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry erschienene Studie von Wissenschaftlern um Dr M. Kamran Ikram vom MC University Medical Center in Rotterdam wurde auf dem Fachportal BMJ Journals veröffentlicht. Das Forscherteam wertete die Daten von 14.712 Menschen aus, die mehr als 20 Jahre lang immer wieder eine Reihe von körperlichen und mentalen Tests absolviert hatten. Unter anderem das Gedächtnis und die Reaktionszeiten wurden dabei verglichen. Auch Fertigkeiten wie Kochen, Putzen, Waschen und die Verwaltung der eigenen Finanzen wurden geprüft.

In ihrer Schlussfolgerung schreiben die Forscher: „Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, weisen bis zu zehn Jahre vor ihrem ersten Schlaganfall signifikante Verschlechterungen in der Kognition und den alltäglichen Funktionen auf als Personen ohne Schlaganfall“. Insgesamt hatten während des Studienzeitraums 1.662 Menschen einen Schlaganfall erlitten. Die Betroffenen hatten bereits Jahre vor dem Ereignis begonnen, in den kognitiven Tests schlechter abzuschneiden als für ihr Alter üblich. Zwei bis drei Jahre vor dem Schlaganfall bauten die Schlaganfall-Patienten dahingehend ab, dass sie alltägliche Arbeiten wie Kochen und Putzen nicht mehr ohne Probleme bewältigen konnten. (jg)

Weiterlesen: Diese zwei Diäten senken Demenz-Risiko enorm - besagt eine Studie

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