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Schlafprobleme: Diese natürlichen Mittel können helfen

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Von: Helena Gries

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ine Frau schläft im Bett, während ein Wecker, Wasserglas, Schmuck und ein Buch vor ihr auf dem Nachttischränkchen zu sehen sind
Zahlreiche Menschen in Deutschland leiden aktuell unter Schlafstörungen. Einfache Tipps und natürliche Hausmittel können helfen. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Bei Schlafstörungen muss nicht immer zur Tablette gegriffen werden. Mit einigen Tipps und natürlichen Hilfsmitteln kann man den Schlaf deutlich verbessern.

Frankfurt – Schlechter Schlaf kann uns auf Dauer sehr stressen und sogar schädlich für die Gesundheit sein. Denn fehlende Nachtruhe steigert das Risiko für Bluthochdruck, Infarkt und andere Folgeerkrankungen erheblich. Schlaflosigkeit und Schlafstörungen kommen allerdings häufig vor, besonders seit Beginn der Corona-Pandemie. Wer unter Problemen beim Einschlafen und Durchschlafen leidet, muss aber nicht zwingend direkt zur Tablette greifen.

Laut einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2018 leiden über ein Drittel der Deutschen häufig bis jede Nacht unter Schlafstörungen. Zu den Ursachen zählen neben Stress und Prüfungsangst auch familiäre Probleme. Schlafmittel vom Arzt können allerdings schnell abhängig machen, das muss nicht sein. Es gibt nämlich auch verschiedene andere Hilfsmittel, die den Schlaf fördern sollen und zu einer gesunden Nachtruhe beitragen können.

Schlafstörungen: Pflanzliche Mittel und Abendroutine können helfen

Neben starken Schmerztabletten, die vom Arzt verschrieben werden müssen, gibt es in der Apotheke, Reformhäusern und Drogerien auch allerlei pflanzliche Mittel, die den Schlaf verbessern können. Dazu zählen neben Baldrian und Lavendel auch Melisse und Hopfen. Ihnen wird eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung nachgesagt. Allerdings dauert es eine gewisse Zeit, bis sie Wirkung zeigen, heißt es in einem Bericht der Apotheken Umschau. Die natürlichen Schlafmittel sind nicht nur in Tablettenform, sondern auch als Tropfen oder Tee erhältlich.

Ein heißes Bad in der Abendroutine vor dem Schlafengehen kann zudem entspannen und zu einer erholsamen Nacht beitragen. Bestimmte Badesalze oder Badezusätze können das Wohlbefinden steigern. Fachleute empfehlen außerdem, am Abend ein bis zwei Stunden vor der Nachtruhe das Licht zu dimmen. So werde die Melantoninausschüttung im Körper angeregt. Eine gesunde Schlafumgebung trägt zudem zu einem erholsamen Schlaf bei. Büromöbel, Laptop und Arbeitsutensilien haben bestenfalls nichts im Schlafzimmer zu suchen.

Schlafprobleme: Durch Bewegung und Umstellung der Lebensgewohnheiten den Schlaf verbessern

Bewegung zählt zu den bekanntesten natürlichen Mitteln für einen gesunden Schlaf. Durch Sport verbraucht der Körper Energie und setzt Endorphine frei, was in Verbindung mit gutem Schlaf steht. Zudem kann laut einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt die Umstellung einiger Lebensgewohnheiten ebenfalls helfen, den Schlaf zu verbessern. Wer folgende Tipps befolgt, kann mit einem besseren Schlaf rechnen:

Zudem ist es ratsam, einige Maßnahmen zu befolgen, um besser zur Ruhe zur kommen. Hierzu zählen, das Bett beispielsweise nicht zum Lesen, Arbeiten oder Fernsehen zu nutzen. Auch abends immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und morgens immer zur gleichen Uhrzeit aufzustehen kann helfen, den Schlafrhythmus und so die Schlafqualität zu verbessern. Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder ­Meditieren können laut Apotheken Umschau ebenfalls sinnvoll sein und lassen sich erlernen.

Nicht nur das Umfeld oder die persönlichen Gedanken können einen gesunden Schlaf verhindern. Bei zahlreichen Menschen hat die Zeitumstellung im Frühjahr und Herbst großen Einfluss auf den Schlaf. Halten die Schlafstörungen trotz natürlicher Hilfsmittel länger als vier Wochen an oder besteht die Vermutung, dass die Ursache am psychischen Stress liegt, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. (hg)

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