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Gesundheitsrisiko durch Schimmelpilzgifte: Wann man Nüsse sofort ausspucken sollte

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Walnüsse, Cashews, Mandeln und Haselnüsse fallen aus einer Plastikpackung (Symbolbild).
Nüsse sind besonders in der Weihnachtszeit beliebt. Schmecken sie muffig oder bitter, sollte man sie aber besser entsorgen, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Symbolbild). © imago images / Petra Schneider

Nüsse können mit gefährlichen Schimmelpilzgiften belastet sein. Wann Sie die Schalenfrüchte auf keinen Fall essen sollten und was zu tun ist, wenn es doch passiert ist.

Braunschweig – Nüsse gehören für viele Menschen zur Adventszeit dazu. Doch beim Verzehr der Schalenfrüchte ist Vorsicht geboten, denn sie können mit Schimmelpilzen belastet sein, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Schmecken die Nüsse untypisch, muffig oder sogar bitter, sollten sie gleich ausgespuckt und auf keinen Fall heruntergeschluckt werden.

Ein Gesundheitsrisiko geht vor allem von den Schimmelpilzgiften in den Nüssen aus,* den sogenannten „Mykotoxine“ (unter ihnen vor allem die Aflatoxine). Sie können beim Menschen unterschiedliche Krankheiten auslösen und sogar Krebs begünstigen, Nieren und Leber schädigen, das Immunsystem beeinträchtigen und Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Erbrechen hervorrufen. Auch eine Urtikaria (Nesselsucht) als Zeichen einer Schimmelpilzallergie ist laut Allergieinformationsdienst beim Verzehr von Schimmelpilz-konta­minierten Nahrungsmitteln möglich, wenn auch selten. Wer aus Versehen eine verdorbene Nuss gegessen hat, muss nicht gleich mit einer akuten Lebensmittelvergiftung rechnen. Wichtig ist aber, dass die Nüsse nicht in größeren Mengen aufgenommen werden. Bei kleinen Kindern, einem geschwächten Immunsystem oder starken oder unklaren Beschwerden einen Arzt konsultieren. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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