Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rotwein als Schlankmacher? Forscher halten vor allem eine Substanz im Wein für förderlich.
+
Hilft Rotwein beim Abnehmen? Forscher halten vor allem eine Substanz im Wein für förderlich.

Gesund oder doch nicht?

Hemmt Heißhunger und fördert Fettabbau: Forscher sehen in Rotwein echten Schlankmacher

Schlank dank Rotwein? Ein Glas soll Forschern zufolge so effektiv sein wie eine Stunde Sport. Doch die Sache hat einen Haken.

Ein Glas Wein trinken oder eine Stunde Ausdauersport treiben: Kanadischen Forschenden zufolge hat beides ähnliche Effekte auf den Körper. Bereits 2012 hatte ein Forscherteam der University of Alberta untersucht, wie sich Rotwein-Konsum auf die Zellen auswirkt. „Resveratrol, ein Antioxidans, das in Rotwein vorkommt, hat positive Auswirkungen auf die Herz- und Skelettmuskelfunktion, ähnlich den Effekten eines Ausdauertrainings“, schreiben die Forschenden um Jason R. B. Dyck. Weiter heißt es, dass eine Kombination von Resveratrol-haltiger Ernährung und körperlichem Training die positiven Effekte des Trainings verstärken kann.

Auch andere Studien zeigen positive Effekte von Rotwein in Hinblick auf die Gewichtsreduktion. Unter anderem eine 13-jährige Langzeituntersuchung der Harvard Medical School. Das Ergebnis: Frauen, die regelmäßig ein Glas Wein konsumierten, hatten eine 70 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, Gewicht zuzulegen. Grund dafür sei der Inhaltsstoff Resveratrol, der weiße Fettzellen in beige umwandelt, wie das Portal fitforfun informiert. Dieses Fett könne vom Körper leichter verbrannt werden, heißt es.

Ist Rotwein gesund oder nicht? Hier sind sich Forscher/innen nicht einig.

100 bis 200 Gramm Alkohol pro Woche verkürzen die Lebenserwartung im Schnitt um ein halbes Jahr

Die kanadischen Wissenschaftler/innen empfehlen Resveratrol vor allem denjenigen Menschen, die körperlich nicht in der Lage sind, Sport zu treiben. Diese würden am meisten vom sekundären Pflanzenstoff profitieren, weil dieser nicht nur einen Schutzmechanismus in den Zellen aktiviert, sie stärkt und verbessert, sondern zudem auch die körperliche Verfassung, die Funktionen des Herzens und die Muskelstärke positiv beeinflusst – auf genau die gleiche Art und Weise, wie Sport es tut, zitiert das Portal Elle die Studie. Eine Veröffentlichung der Washington State University habe außerdem gezeigt, dass Resveratrol im Rotwein beim Abnehmen hilft, heißt es weiter. Es soll Heißhungerattacken effektiv verhindern.

Trotz allem gilt: Rotwein enthält auch Alkohol. Und dieser zählt zu den Giften, die sich gesundheitsschädlich auf die Leber und das Nervensystem auswirken. Alkoholhaltige Getränke sollten demnach nicht oder nur in geringen Mengen konsumiert werden, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät.

Inwiefern gesunde Substanzen in alkoholhaltigen Getränken überhaupt gesundheitlichen Nutzen zeigen können, sehen viele Wissenschaftler/innen skeptisch. Wie das Portal Gesundheitsinformation des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) informiert, haben zwei große internationale Forschungsgruppen die Auswirkungen von Alkohol auf die Gesundheit untersucht. Ihr Fazit lautet: Wer im Durchschnitt weniger als 100 Gramm Alkohol pro Woche trinkt, schadet seiner Gesundheit nicht oder kaum. 100 bis 200 Gramm Alkohol pro Woche verkürzen die Lebenserwartung im Durchschnitt um ein halbes Jahr, 200 bis 350 Gramm um zwei Jahre und mehr als 350 Gramm um fünf Jahre, so die Forschenden. (jg)

Zur Studie

Weiterlesen: Corona-Impfung: So lange sollten Sie davor und danach auf Alkohol verzichten

Kaum zu glauben: Diese fünf Gewohnheiten können Ihre Leber zerstören

Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits sechs Gramm Fruktose.
Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits sechs Gramm Fruktose. © pixabay
Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte.
Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte. © pixabay
Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor.
Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor. © pixabay
Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis "…-Öl, zum Teil gehärtet", gekennzeichnet sein.
Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis "…-Öl, zum Teil gehärtet", gekennzeichnet sein. © pixabay
Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals nun den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen.
Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals nun den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen. © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare