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In vielen Proben von Studentenfutter stimmt das Mischverhältnis nicht. Die Rosinen waren zudem häufig mit Pestiziden belastet.

„Öko-Test“

Rosinen im Studentenfutter häufig mit Pestiziden belastet

Der Knabberklassiker aus Nüssen und Rosinen ist wegen seiner gesunden Zutaten sehr beliebt. Doch nicht jedes Studentenfutter ist gesundheitlich unbedenklich. Ein aktueller Test zeigt, dass einige Mischungen mit Pestiziden belastet sind.

Studentenfutter gilt als gesunde Nervennahrung: Vor allem die Rosinen sind aber häufig mit Pestiziden belastet. Von 20 getesteten Mischungen sind 10 empfehlenswert, 4 dagegen mangelhaft, heißt es in der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 11/2018).

Neben der Pestizidbelastung gab es unter anderem Abwertungen wegen bitterer oder alter Nüsse. Nur vier Bio-Studentenfutter sind völlig frei von Spritzmittelrückständen. Kritisch fiel den Testern aber bei manchen das Mischverhältnis auf: Viele Studentenfutter enthalten vor allem Erdnüsse und Rosinen, da sie billiger als Walnüsse oder Cashewkerne sind.

Ein hoher Rosinenanteil ist aber ungünstig, weil die Trockenfrüchte viel Zucker enthalten. Mit „sehr gut“ schneiden im Bio-Segment die Nuss-Frucht-Mischungen von Alnatura sowie Gepa ab, Dennree und Morgenland bekamen ein „Gut“.

Bei den konventionellen Produkten schneiden die Studentenfutter von Edeka sowie von Kaufland am besten ab, die Mischungen von Lidl, Lorenz, Penny sowie Netto bekamen jeweils ein „Gut“. Ein weiteres Produkt schnitt „befriedigend“ ab, drei bekamen ein „Ausreichend“.

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