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Quitten sind pur nicht genießbar. Entweder man kocht sie ein oder verwendet die Früchte zum Backen.

Süß statt herb

Quitten in Zuckersirup blanchieren

Ob frisch vom Obststand oder aus dem eigenen Garten - heimische Obstsorten bieten in der Küche jetzt viel Abwechslung. Auch Quitten lassen sich vielfältig verwenden. Ratsam ist jedoch, sie vorher zu blanchieren.

Quitten sind herb und holzig: Richtig zubereitet, kann man aus ihnen aber nicht nur Gelee kochen. So eignet sich die Sorte Apfelquitte gut für eine Tarte.

Damit der Kuchen fruchtig-süß wird, empfiehlt es sich, die Quitten in Zuckersirup statt in Wasser zu blanchieren. Dafür die Früchte schälen und vierteln und bei mittlerer Hitze in eine Pfanne legen. Dann so viel Wasser hinzufügen, dass sie bedeckt sind und zwei bis drei Esslöffel Zucker hinzugeben, heißt es in der Zeitschrift „Salon“ (Ausgabe Herbst 2018).

Sobald die Flüssigkeit kocht, die Temperatur runterdrehen, den Deckel auf die Pfanne legen und das Ganze vor sich hin köcheln lassen, bis das Fruchtfleisch zart und der Zucker völlig verschwunden ist. Das dauert ungefähr eine Stunde.

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