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Frühe Symptome für Prostatakrebs: Bei diesen Anzeichen sollten Sie reagieren

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Von: Kilian Bäuml

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Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern über 50. Wird er früh erkannt, lässt er sich gut behandeln - Auf diese Symptome sollten sie achten.

Frankfurt – In Deutschland wird jährlich bei circa 60.000 Männern Prostatakrebs diagnostiziert, was ihn zur häufigsten Krebsart in dieser Bevölkerungsgruppe macht. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.

Die Prostata ist eine Drüse, in welcher Teile der Samenflüssigkeit des Mannes produziert werden. Sie ist außerdem für die Herstellung von Testosteron zuständig. Ein Karzinom (Krebs) entwickelt sich dort laut der Apotheken Umschau langsamer als viele andere Krebsarten. Das Karzinom wächst zunächst innerhalb der Drüse, kann aber auch auf das umliegende Gewebe übergehen.

Risiken für Prostatakrebs, Symptome und Anzeichen bleiben oft unbemerkt

Die Ursachen des Karzinoms sind nicht vollständig geklärt, eine Studie von Forschenden aus Großbritannien fand beispielsweise heraus, dass es Bakterien gibt, die in der Drüse potenziell als prognostische Marker fungieren und möglicherweise eine Rolle in der Entwicklung von Prostatakrebs spielen.

Prostata wird auf einem Bildschirm gezeigt
So sieht eine vergrößerte Prostata aus. (Symbolbild) © Axel Heimken/dpa

Das Risiko für Prostatakrebs steigt mit zunehmendem Alter. Weitere Faktoren sind das Vorkommen der Erkrankung in der Familie und der Lebensstil. Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung sollen laut der Deutschen Krebshilfe eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Karzinomen spielen.

Diese Symptome können Anzeichen für Prostatakrebs hinweisen:

Eine Erkrankung bleibt oft lange unbemerkt, deshalb ist es umso wichtiger auf Symptome zu achten, die frühe Anzeichen für eine Krebs-Erkrankung sein können. Ein Karzinom an der Prostata kann sich mit folgenden Anzeichen bemerkbar machen:

Nach Anzeichen und Symptomen: So kann Prostatakrebs festgestellt werden

Eine Vergrößerung der Prostata kann von einem Arzt in einer Tastuntersuchung festgestellt werden. Besteht ein Verdacht auf Krebs, wird eine Laboruntersuchung, ein PSA-Test, durchgeführt. PSA ist ein Stoff, der von in der Drüse gebildet wird und in geringen Mengen auch im Blut vorkommt, schreibt die Verbraucherzentrale. Für den Test wird dem Patienten etwas Blut abgenommen und die PSA-Werte überprüft. Sind die Werte erhöht, ist das ein Anzeichen für ein Karzinom.

Die Untersuchung einer Gewebeprobe kann den Verdacht letztlich bestätigen, berichtet die Apotheken Umschau. Vorher wird in der Regel jedoch eine Kernspin-Untersuchung durchgeführt, da diese dabei hilft einzuschätzen, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Vergrößerung handelt.

So wird Prostatakrebs und seine Symptome behandelt

Die Behandlung der Erkrankung ist von dem jeweiligen Stadium und der Größe des Tumors abhängig. Grundsätzlich gilt, dass Prostatakrebs eine Heilungschance von über 90 Prozent hat. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, desto besser lässt sie sich auch behandeln. Das sind die gängigen Behandlungsarten:

Um eine Erkrankung der Prostata frühzeitig zu erkennen ist es ratsam die Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Männer ab 45 Jahren wird empfohlen, einmal jährlich zur Vorsorgeuntersuchung beim Urologen zu gehen. Dieser Besuch wird von der Krankenkasse übernommen. (Kilian Bäuml)

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