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Ein Pflaster klebt auf dem Oberarm einer Frau (Symbolbild)
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Bei der epikutanen Immuntherapie werden winzigen Allergen-Mengen mithilfe spezieller Pflaster in die oberste Hautschicht gebracht (Symbolbild)

Neue Allergie-Therapie

Pflaster gegen Nahrungsmittelallergien: Neuer Ansatz der epikutanen Immuntherapie

Die spezifische Immuntherapie ist die einzige Behandlungsform, die die Ursache einer Allergie behandelt. Eine neue Therapieform mit Allergen-Pflastern könnte nun bei Nahrungsmittelallergien helfen.

München – Schon seit Jahren wird an der epikutanen Immuntherapie (EPIT) als Behandlungsmöglichkeit von Nahrungsmittelallergien* geforscht. Studien belegen im Tiermodell jetzt die Wirksamkeit des Ansatzes. Bei der aktuellen Studie, die im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht wurde, wurde das Allergen (das Erdnussprotein) mithilfe von Mikronadeln in die oberste Hautschicht eingebracht. Dazu wird ein Pflaster auf die Haut geklebt, an dessen Unterseite sich die feinen Nadeln befinden. Diese dringen in die obere Hautschicht ein und setzen dort das Allergen frei. Anders als bei bisherigen Studien braucht es dafür nach Angaben des Allergieinformationsdienstes keine Hautfeuchtigkeit als Transfermittel.

Ziel der Behandlung ist es, wie auch bei der oralen Immuntherapie, dass eine Art Gewöhnung einsetzt und das Immunsystem künftig weniger stark auf das Allergen reagiert. Betroffene können dann bestimmte Allergen-Mengen vertragen, ohne dass es zu allergischen Reaktionen kommt. Auch der versehentliche Konsum des Allergieauslösers stellt dann ein deutlich geringeres Risiko dar, denn bei bestimmten Nahrungsmittelallergien wie Nuss- oder Hühnereiweißallergien reichen normalerweise schon Spuren des Allergens aus, um schweren Reaktionen und im schlimmsten Fall einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock auszulösen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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