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Osteoporose vorbeugen: Welche Lebensmittel die Knochen stärken können

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Von: Vivian Werg

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Osteoporose wird von der WHO als eine der zehn häufigsten Erkrankungen eingestuft. Mit diesen Tipps Ihren Knochen viel Gutes tun.

Frankfurt - In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an Osteoporose. Bei der Erkrankung (auch als Knochenschwund bekannt), nimmt die Knochendichte so stark ab, dass sich eine Verschlechterung der Knochenstruktur einstellt. Dadurch erhöht sich das Risiko für Knochenbrüche schon bei einer geringfügig äußeren Belastung. Vorrangig betroffen sind die Bereiche der Wirbelsäule, des Unterarmknochens oder Beckens, der Oberschenkelhals und die Speichen im Handgelenk. Gerade für ältere Menschen kann das ein Problem werden, da ein Knochenbruch im Alter schlechter ausheilt als in jungen Jahren.

Die Knochendichte verringert sich bei manchen Menschen stärker als bei anderen. Ein Abbau der Knochensubstanz ist im Alter ein natürlicher Prozess, der bei einer Osteoporose-Erkrankung jedoch beschleunigt wird. Laut dem MSD Manual setzt bei Frauen der Abbau von Knochenmasse hormonbedingt früher ein als bei Männern. Bis zu den Wechseljahren regulieren weibliche Sexualhormone (Östrogene) den Knochenabbau. In der Menopause nimmt die Östrogenproduktion jedoch ab. Laut Verbraucherzentrale erkranken Frauen mehr als dreimal so häufig an Osteoporose wie Männer, insbesondere im zunehmenden Alter. In der Altersgruppe der über 65-Jährigen sind nach Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 24 Prozent der Frauen von Osteoporose betroffen.

Osteoporose: Muskeltraining regt die Knochenbildung an und hilft, Knochen zu stärken und stabil zu bleiben
Osteoporose: Muskeltraining regt die Knochenbildung an und hilft, Knochen zu stärken und stabil zu bleiben © Volker Hartmann/dpa

Osteoporose vorbeugen: Welche Symptome deuten auf eine Erkrankung hin

Gesundheit: Risikofaktoren von Osteoporose

Einige Risikofaktoren, die eine Osteoporose-Erkrankung begünstigen, lassen sich laut dem Forschungs- und Biotechnologie-Unternehmen AMGEN aktiv beeinflussen:

Osteoporose: Tipps zur knochenstärkenden Ernährung

Der Lebensstil und die Ernährung haben eine große Auswirkung auf die Knochengesundheit. Neben viel Bewegung, ist eine Calcium- und vitaminreiche Ernährung eine gute Maßnahme um Osteoporose vorzubeugen und die Knochen zu stärken. Entscheidend ist dabei eine ausreichende Zufuhr von Calcium, Vitamin D und Vitamin K. Die wichtigsten Ernährungs-Tipps laut Onmeda hier zusammengefasst:

Die Knochendichte nimmt bei Mädchen etwa bis zum 15. und bei Jungen bis zum 20. Lebensjahr zu und erreicht dann ihr Maximum. Ab dem 30. Lebensjahr vermindert sich die Knochenmasse ständig. Laut MSD Manual verdichten sich die Knochen bei jungen Erwachsenen bis zum 30. Lebensjahr, da mehr Knochensubstanz gebildet als abgebaut wird. In diesem Alter sind die Knochen am stärksten. Danach nimmt die Knochendichte langsam ab.

Dem Knochenschwund rechtzeitig vorbeugen, können Sie, indem Sie knochenfreundlich leben. Bedeutet: Regelmäßig aktiv sein, vor allem Sportarten, bei denen die Knochen stark beansprucht werden (Krafttraining, Klettern, Wandern) und eine Calciumreiche und abwechslungsreiche Ernährung. Diese beiden Maßnahmen helfen, in jungen Jahren genügend Knochensubstanz aufzubauen und später den Abbau von Knochenmasse in natürlichen Grenzen zu halten. (Vivian Werg)

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