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Wer abnehmen möchte, muss nicht unbedingt auf sein gewohntes Essen verzichten. Laut einer Studie reicht es schon, das Frühstück später und das Abendessen früher einzunehmen.

Spät am Morgen, früh am Abend

Neue Essenszeiten können beim Abnehmen helfen

Die gleiche Menge essen und trotzdem abnehmen? Das gelingt, wenn man seine Mahlzeiten auf andere Zeiten verlegt. Zu dieser Annahme kommt zumindest eine Studie aus Großbritannien.

Eine Verschiebung von Mahlzeiten könnte beim Abnehmen helfen. Diese Vermutung legt eine Studie aus Großbritannien nahe, von der die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“ berichtet.

Danach verloren Probanden, die 90 Minuten später frühstückten als sonst und 90 Minuten früher zu Abend aßen, innerhalb von zehn Wochen doppelt so viel Körperfett wie andere Esser. Anders als in früheren Studien hatten die Teilnehmer keine spezielle Diät einhalten müssen, sondern konnten essen, was sie wollten.

Allerdings erklärten 57 Prozent bei der abschließenden Befragung, dass sie die neuen Essenszeiten nicht länger als die zehn Wochen einhalten werden. „Es ist schwierig, Fastenzeiten zu befolgen, wenn sie nicht mit dem Familien- und Sozialleben vereinbar sind“, erklärte Jonathan Johnston, Studienleiter von der University of Surrey. Die Studie sei zwar klein, aber gebe einen wichtigen Einblick, wie geringfügige Änderungen der Mahlzeiten dem Körper zugutekommen.

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