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Influenza

Grippe-Impfung: Uniklinik klärt über Nebenwirkungen auf

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Wer gegen Grippe geimpft ist, reduziert das Risiko, schwer zu erkranken. Wie jedes Medikament birgt jedoch auch die Influenza-Impfung Nebenwirkungen.

Alle Medikamente und Impfungen können mit Nebenwirkungen einhergehen. Diese werden vom Hersteller erfasst und unter anderem im Beipackzettel aufgeführt. Bei Impfungen gegen die saisonale Grippe verhält es sich nicht anders. Auch hier kann es danach zu meist harmlosen, vorübergehenden Beschwerden kommen. Damit sind unerwünschte Reaktionen des Körpers gemeint, die nach der Immunisierung mit dem Grippe-Impfstoff einsetzen können.

So gibt es Menschen, die nach der Grippeschutzimpfung grippeartige Beschwerden entwickeln. Doch eine Immunisierung gegen Influenza kann keine Grippe auslösen, so Apotheker Sven Seißelberg von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). „Bei der Impfung werden Bruchstücke abgetöteter Influenzaviren gespritzt. Gegen sie baut das Immunsystem Antikörper auf“, so Seißelberg der KKH zufolge: „Allein können sie keine Erkrankung auslösen“. Tritt eine Grippe kurz nach der Impfung auf, müsse man sich die Erreger vorher irgendwo eingefangen haben, heißt es weiter.

Man sollte sich nach der Impfung mit Totimpfstoffen wie der Grippe-Impfung einige Tage schonen, wie die Barmer Krankenkasse empfiehlt. Zum Hintergrund: Der Körper ist nach der Impfung damit beschäftigt, Antikörper gegen Influenzaviren zu produzieren. Das Immunsystem ist also stark gefordert und sollte nicht noch zusätzlich durch starke körperliche Belastung strapaziert werden, so die Barmer. Wer sich zu stark verausgabt, riskiere unerwünschte Impfreaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle oder Kopfschmerzen.

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Eine Mundschutzmaske schützt auch vor Influenza-Viren – den Auslösern der Grippe. Doch wesentlich besseren Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bietet die Grippeschutzimpfung.

Müdigkeit, Armschmerz bis Fieber nach der Grippe-Impfung: mögliche Impfreaktionen

Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert, wurde die Sicherheit der Grippe-Impfstoffe auch für Schwangere und deren ungeborene Kinder bestätigt. Außerdem wurde keine erhöhte Zahl von schweren Reaktionen aufgrund einer Impfung festgestellt, heißt es weiter. Allerdings könne es durch die Anregung der körpereigenen Abwehr zu in der Regel harmlosen, vorübergehenden Impfreaktionen nach der Impfung kommen. Die BZgA und das Universitätsklinikum des Saarlandes führen folgende mögliche körperliche Reaktionen nach der Grippe-Impfung auf:

  • Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle
  • Schmerzen im Arm
  • Fieber
  • Frösteln oder Schwitzen
  • Müdigkeit
  • Unwohlsein
  • Übelkeit
  • Kopf-, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen

Derartige Impfreaktionen klingen in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab, so die BZgA. Wie das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert, kommt es sehr selten zu vorübergehenden Nervenstörungen und allergischen Reaktionen nach der Grippeschutzimpfung. Von letzterem sind vor allem Menschen mit Hühnereiweißallergie oder Allergien gegen sonstige Bestandteile des Impfstoffs betroffen. Sie sind Allergiker und sich unsicher, ob eine Grippeschutzimpfung für Sie möglich ist? Äußern Sie Ihre Bedenken bei Ihrem behandelnden Arzt. Dieser kann entscheiden, ob eine Impfung für Sie Sinn ergibt. (jg)

Rubriklistenbild: © Frank Hoermann/SVEN SIMON/Imago

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