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Multiple Sklerose und Herpes: Studie belegt Zusammenhang mit Epstein-Barr-Virus

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Interaktive 3-D-Darstellung eines Epstein-Barr-Virus. (Symbolbild)
Eine Infektion mit Epstein-Barr-Virus könnte mitverantwortlich für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose sein. (Symbolbild) © Science Photo Library/Imago

Multiple Sklerose, eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, könnte möglicherweise durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst werden, laut Studie.

Cambridge – Das sogenannte Epstein-Barr-Virus (EBV) ist mittlerweile weltweit verbreitet, über 95 Prozent der Weltbevölkerung sind mit dem Virus infiziert. In vielen Fällen verläuft eine Ansteckung ohne schwere Symptome. Doch in manchen Fällen kann eine Ansteckung mit EBV, das zur Familie der Herpes-Viren zählt, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einer Erkrankung führen: dem lymphämoidem Drüsenfieber oder auch sogenanntem „Pfeiffersches Drüsenfieber“.
Die Ergebnisse einer aktuellen US-Studie bekräftigen nun den Zusammenhang zwischen Pfeifferschem Drüsenfieber bzw. EBV und Multiple Sklerose, wie 24vita.de verrät.

Wer nach der Ansteckung mit EBV am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt, so das Ergebnis der Studie, scheint ein erhöhtes Risiko zu haben, an Multiple Sklerose zu erkranken. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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