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Nahrungsergänzungsmittel: Welche 8 Vitamine und Mineralstoffe gefährlich sind bei Überdosierung

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Nahrungsergänzungsmittel können der Gesundheit auch schaden, wenn man sie in zu großen Mengen einnimmt. Unzählige Menschen sind betroffen, ohne es zu wissen.

Serum in Glasflasche
1 / 8Vitamin E sollte nie langfristig und ohne ärztliche Empfehlung eingenommen werden. Wer dies nicht beachtet, riskiert Magen-Darm-Probleme und ein erhöhtes Blutungsrisiko. Als tolerierbare Tageshöchstdosis gelten 300 mg pro Tag, wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit informiert. Die Verbraucherzentrale warnt gleichzeitig, dass bei Dosierungen von 130 bis ca. 200 mg pro Tag die Häufigkeit eines hämorrhagischen Schlaganfalls (Hirnblutung) zunimmt. © Dasha Petrenko/Imago
Nahaufnahme Vitamin D-Tabletten
2 / 8Eine Überdosierung von Vitamin D kann problematisch verlaufen. „Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können. Da Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, ist neben einer akuten auch eine schleichende Überdosierung möglich“, heißt es vonseiten des Robert Koch-Instituts. © Imago
Nahrungsergänzungstabletten neben zwei Mörsern
3 / 8Vitamin B6 kann einzeln, aber auch in Form von Kombi-Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden. Eine Überdosierung schädigt das Nervensystem. Infolge leiden Betroffene an Gangunsicherheit, die mit Stürzen einhergehen kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt für den Zusatz von Vitamin B6 in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eine Höchstmenge von 3,5 Milligramm pro Tag. © Imago
Frau trinkt Vitamin-B12-Lösung.
4 / 8Einige Menschen nehmen Vitamin B12 in Form von flüssiger Nahrungsergänzung zu sich. Auch hier gilt: Nehmen Sie das Präparat nur ein, wenn der Arzt es Ihnen rät. Gravierende Nebenwirkungen sind andernfalls möglich. Wie der NDR informiert, würden aktuelle Studien zeigen, dass ein zu hoher Vitamin-B12-Spiegel im Blut mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko verbunden sein kann. Eine Überdosis an Vitamin B12 wird dann wahrscheinlich, wenn man täglich mehr als 25 Mikrogramm des Vitamins über Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, so das BfR. © Imago
Vitamin-3-Pillen so angeordnet, dass sie den Begriff „B3“ bilden
5 / 8Die Einnahme von Vitamin B3 (auch Nicotinsäure oder Niacin) in überhöhter Dosierung kann die Gesundheit schädigen. Herzbrennen, Kopfschmerzen, Durchfall und Bauchschmerzen sind Anzeichen einer Überdosis. Auch potenziell lebensgefährlicher Blutdruckabfall und Leberschäden sind mögliche Folgen. Ein Niacin-Mangel kommt der Techniker Krankenkasse zufolge bei normaler Ernährung praktisch nicht vor. Allein durch Lebensmittel sei die kritische Höchstmenge von 35 Milligramm täglich kaum erreichbar. © Imago
Mann hält Nahrungsergänzungsmittel in der Hand.
6 / 8Viele Menschen nehmen täglich Vitamin A in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich. Eine Überdosis kann die Knochenstabilität senken. Bei Schwangeren steigt die Gefahr, dass das ungeborene Kind Schaden davonträgt. Für Erwachsene liegt die Tageshöchstdosis für Vitamin A (aus allen Quellen) bei 3.000 Mikrogramm, so die Verbraucherzentrale. Für Provitamin A gibt es keine derartige Empfehlung, weil eine Überdosis dieses Nährstoffs keine Beschwerden zur Folge hat. © Michael Bihlmayer/Imago
Kalzium-Brausetabletten
7 / 8Kalzium ist in zu hohen Dosen enorm schädlich. Wer den Mineralstoff in Form von Nahrungsergänzungsmitteln überdosiert, riskiert einen Herzinfarkt. Das sagt der Lübecker Professor für Pharmakonutrition Martin Smollich im Interview mit dem Wissensportal Spektrum: „Ab einer Tagesdosis von mehr als 1.500 Milligramm Kalzium steigt das Risiko nachweislich“. © Vlad Ispas/Imago
Vorsorgeuntersuchung: Ergebnisse einer Blutuntersuchung
8 / 8Ein Kaliummangel, aber auch ein Kaliumüberschuss im Blut muss behandelt werden. Letzterer kann tödlich enden. Darmverschluss, Muskelschwäche und -lähmung, Lungenversagen sowie Herzrhythmusstörungen sind mögliche Folgen einer Überdosis Kalium, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Über die Ernährung werden in der Regel nicht mehr als fünf bis sechs Gramm Kalium pro Tag zugeführt, heißt es weiter. Bei intakter Nierenfunktion sei diese Menge unbedenklich. © Rüdiger Rebmann/Imago

Um einen gesunden Lebensstil zu pflegen, greifen viele Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Doch die vermeintlichen Wunderpillen können Gefahren bergen. Gesundheitliche Probleme sind möglich, wenn man die Präparate ohne ärztliche Aufsicht einnimmt. Und auch der Geldbeutel leidet. Denn die Kosten für Pillen und Dragees addieren sich schnell.

Eine Überdosierung von Vitaminen und Mineralstoffen, die scheinbar harmlos erscheinen, kann ernsthafte Symptome hervorrufen. Statt des erhofften Vitalitätsschubes können Übelkeit, Kopfschmerzen und sogar langfristige gesundheitliche Probleme auftreten. Der Körper braucht ein ausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen, und ein Übermaß kann dieses Gleichgewicht empfindlich stören.

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Gesunder Lebensstil verhindert Mangelerscheinungen

Gesunde Erwachsene, die einen gesunden Lebensstil pflegen und ausgewogen essen, nehmen in der Regel alle wichtigen Nährstoffe zu sich. Nahrungsergänzungsmittel sollte man nur zu sich nehmen, wenn sie ärztlich empfohlen sind aufgrund eines nachgewiesenen Mangels. Dieser kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Erfahren Sie hier, welche Anzeichen für einen Nährstoffmangel sprechen können.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

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