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Eine Frau schiebt einen Einkaufswagen zwischen Supermarktregalen (Symbolbild).
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Immer wieder kritisieren Verbraucherschützer Mineralölbestandteile in Lebensmitteln und Kosmetikprodukten (Symbolbild).

Verbraucherschutz

Mineralöl in Lebensmitteln und Kosmetik: Wie groß ist das Risiko für die Gesundheit?

  • Jasmina Deshmeh
    vonJasmina Deshmeh
    schließen

Rückstände von Mineralöl in Kosmetik und Lebensmitteln werden von Verbraucherschützern oft kritisiert. Doch wie gefährlich sind die Stoffe wirklich?

Frankfurt am Main – Immer wieder fallen Lebensmittel und Kosmetikprodukte in Verbrauchertests wegen nachgewiesenem „Mineralöl“ durch. Während viele Kosmetik-Hersteller die Substanzen bewusst einsetzen, gelangen die Mineralöle in Lebensmittel meist über Verunreinigungen bei der Produktion oder kontaminierte Verpackungen. Mineralöle sind ein Gemisch aus einer Vielzahl einzelner Kohlenwasserstoffe, die sich in zwei Gruppen unterteilen lassen: in lineare, verzweigte und cyclische gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH) und in (meist) alkylierte aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH). Wie gefährlich sind Mineralölrückstände und wie können sich Verbraucher schützen?

MOSH sind dafür bekannt, dass sie sich im Fettgewebe des Menschen ansammeln. In Tierstudien konnte eine organschädigende Wirkung nachgewiesen werden. Welche gesundheitlichen Folgen MOSH für den Menschen haben, ist noch nicht geklärt. Anders ist es bei MOAH, unter denen sich auch krebserregende und erbgutverändernde Substanzen befinden können. In Kosmetik sind Mineralöle laut EU-Kosmetikverordnung deshalb nur erlaubt, wenn sie keine gesundheitlich bedenklichen Substanzen enthalten. Befinden sich MOAH in den kosmetischen Mittel, dürfen diese also kein krebserregendes Potenzial haben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf zertifizierte Naturkosmetik zurückgreifen, in der mineralölbasierte Fette nicht erlaubt sind. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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