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Mikroplastik im Körper: Forscher finden Partikel im Blut

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Von: Laura Knops

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Es sind Mikroplastikpartikel auf einem Finger zu sehen (Symbolbild).
Kleinste Plastikpartikel können möglicherweise über die Nahrung in den menschlichen Körper gelangen (Symbolbild). © Shotshop/Imago

Winzige Plastikteilchen gelangen bis ins menschliche Blut. Das haben niederländische Wissenschaftler in einer aktuellen Studie herausgefunden. Welche gesundheitlichen Folgen das hat, ist allerdings noch unklar.

Amsterdam – Egal ob auf Feldern, im Ozean oder in den Eingeweiden von Meeressäugern und Fischen – Plastik ist mittlerweile bis in den letzten Winkel vorgedrungen. Aber Plastikmüll findet sich nicht nur in der Natur. Über die Nahrung und Wasser können Rückstände von Plastik sogar bis ins menschliche Blut gelangen. Das haben Forscherinnen und Forscher der Freien Universität Amsterdam nun in einer aktuellen Studie herausgefunden.
Welche Auswirkung Plastik auf die Gesundheit hat und wie die Plastikpartikel in das Blut gelangen, verrät 24vita.de*.

Das Team um Heather Leslie und Marja Lamoree konnte erstmals winzige Plastikpartikel im menschlichen Blutkreislauf nachweisen. Im Rahmen der aktuellen Studie, die im Fachmagazin „Environmental International“ veröffentlicht wurde, analysierten die Wissenschaftler Blutproben von insgesamt 22 gesunden Spendern auf Mikroplastik. In 17 Proben fanden sie Rückstände des Plastiks. Rund 80 Prozent der untersuchten Blutproben enthielten demnach Plastikteilchen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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