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Für jeden gibt es die richtige Sportart. Wie wäre es mit einer entspannten Runde Stand-up-paddling? Bewegung senkt das Herzinfarktrisiko immens.
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Für jeden gibt es die richtige Sportart. Wie wäre es mit einer entspannten Runde Stand-up-paddling? Bewegung senkt das Herzinfarktrisiko immens.

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Rund 35 Prozent der Deutschen betroffen: So erkennen Sie das metabolische Syndrom als „tödliches Quartett“

Vier Faktoren fördern das Risiko für Herzkrankheiten wie Herzinfarkt immens. Erfahren Sie hier, wie Sie dem metabolischen Syndrom effektiv vorbeugen können.

Haben Sie bereits vom „tödlichen Quartett“ gehört? Damit wird umgangssprachlich eine Reihe von gesundheitsgefährdeten Risikofaktoren bezeichnet. Ärzte/Ärztinnen sprechen vom metabolischen Syndrom. Bei Patienten/Patientinnen treffen dabei vier Risikofaktoren zusammen, die Blutgefäße schädigen und die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt mit Todesfolge immens erhöhen. Dazu zählen dem Portal Internisten im Netz zufolge:

  • starkes Übergewicht (Adipositas) mit viel Bauchfett*
  • Bluthochdruck
  • erhöhter Blutzuckerspiegel (gestörter Zuckerstoffwechsel in Form einer Insulinunempfindlichkeit bzw. -resistenz)
  • gestörter Fettstoffwechsel

Zusätzlich kommt es bei Betroffenen häufig auch zu erhöhter Harnsäure, niedriggradigen Entzündungen, verstärkter Blutgerinnung und endothelialer Dysfunktion, heißt es weiter.

Wer sich regelmäßig bewegt, beugt dem metabolischen Syndrom immens vor.

Wohlstandskrankheit metabolisches Syndrom: Die Ursachen

Wenig Bewegung und unausgewogene Überernährung gelten als die Hauptursachen eines metabolischen Syndroms. Dabei treffen Wohlstandskrankheiten zusammen, die vor allem in den Industrienationen weit verbreitet sind. Den Internisten im Netz zufolge leiden in Deutschland etwa 30-35 Prozent der Bevölkerung an einem metabolischen Syndrom, Tendenz steigend und Dunkelziffer unbekannt. Besorgniserregend ist vor allem, dass nicht mehr nur ältere Menschen ab 60 Jahren betroffen sind, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche.

Vorbeugen durch Sport, Therapie durch Lebensstil-Umstellung

Die gute Nachricht: Meist sind es einfache Umstellungen im Lebenswandel, die Bluthochdruck, Übergewicht, zu hohe Blutzuckerwerte und einen gestörten Fettstoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringen. Dazu zählt in erster Linie eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung. Bei der Ernährung sollten Patienten/Patientinnen vor allem darauf achten, regelmäßig zu essen, maximal drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen und auf zuckerhaltige Getränke und generell auf Industriezucker zu verzichten. Die Basis der Ernährung sollte aus Gemüse zubereitet mit hochwertigen Ölen wie Nuss- oder Leinöl bestehen, informiert der Norddeutsche Rundfunk weiter.

Je nachdem, wie weit das metabolische Syndrom fortgeschritten ist, kann auch eine medikamentöse Therapie nötig werden. Ihr behandelnder Arzt/Ihre behandelnde Ärztin ist der/die richtige Ansprechpartner/in in Hinblick auf die Diagnose und Therapie des metabolischen Syndroms.

Weiterlesen: „Stiller Killer“: Forscher entdecken neues Frühwarnsignal für Herzkrankheiten.*

Mehr Quellen: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/metabolisches-syndrom/

(jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Morgenübungen für zu Hause

Katzenbuckel
Der Katzenbuckel mobilisiert die Lendenwirbel - bei der Übung wechselt man zwischen dieser Position und dem Hohlkreuz hin und her. Das beugt Verspannungen vor. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
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Kleine Übung mit großer Wirkung: Indem man den Kopf langsam auf und ab und nach rechts und links bewegt, wird die obere Wirbelsäule gelockert. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Schulterkreisen
Wer viel am Computer arbeitet, dem tut das Schulterkreisen besonders gut. Denn es ist eine Umkehrbewegung zum Sitzen am Schreibtisch. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
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Kräftigend und zugleich koordinativ anspruchsvoll ist das diagonale Anheben von Arm und Bein im Vierfüßler-Stand. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Stephan Geisler
Stephan Geisler ist Sportwissenschaftler und Professor für Fitness und Gesundheit an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Foto: IST-Hochschule für Management Düsseldorf/dpa-tmn © ---
Nikolai Pourraki
Nikolai Pourraki ist Personal Trainer und betreibt in Ansbach ein eigenes Studio. Foto: Samantha Loveless/SL PhotoDesign/dpa-tmn © Samantha Loveless

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