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Eine Frau sitzt auf dem Bett und hält sich wegen Schmerzen am Bein.
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Wenn die Waden krampfen oder Muskeln zucken, könnte ein Magnesiummangel die Ursache sein.

Symptome

Magnesiummangel erkennen: Auf diese Anzeichen sollten Sie achten

Ein Magnesiummangel kann viele Gesichter haben. Dafür lässt er sich in der Regel gut in den Griff bekommen. Worauf Sie achten müssen.

Als Magnesiummangel (Hypomagnesiämie) wird eine verminderte Konzentration von Magnesium im Blut bezeichnet. Manchmal bleibt ein Mangel unbemerkt, oft äußert er sich aber auch anhand verschiedenster Symptome. Die wichtigsten Informationen haben wir für Sie zusammengefasst.

Wozu dient Magnesium im Körper?

Magnesium spielt eine wichtige Rolle für den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen sowie zwischen Nerven- und Muskelzellen. Ebenso hat es einen Einfluss auf die Herztätigkeit und die Muskelkontraktion. Sogar bei Knochen und Zähnen ist es am Aufbau beteiligt. Darum ist die Wichtigkeit von Magnesium für den menschlichen Körper nicht zu unterschätzen.

Diese Symptome deuten auf Magensiummangel hin

Anhand der Beschwerden ist es manchmal schwierig, eindeutig einen Magnesiummangel festzustellen. Ein besonders häufiges Symptom sind allerdings Wadenkrämpfe oder Muskelzuckungen, ebenso wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle, die durch eine Überreizung der Muskeln zustande kommen. Weiterhin können auch Schwindel, Müdigkeit, Reizbarkeit, Herzklopfen, innere Unruhe oder Kopfschmerzen ein Hinweis auf Magnesiummangel sein. Auch eine gesunkene Körpertemperatur könnte auf zu wenig Magnesium im Körper hindeuten.

Bleibt ein Magnesiummangel auf lange Zeit unentdeckt oder unbehandelt, kann es er zur Verkalkung von Blutgefäßen und Nieren führen. Wie die Verbraucherzentrale informiert, steht auch ein Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Störungen des Herz-Kreislauf-Systems im Raum – zum Beispiel eine Angina pectoris („Brustenge“).

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Was ist der Tagesbedarf an Magnesium für einen Menschen?

Ein leichter Magnesiummangel lässt sich in der Regel gut über entsprechende Nahrungsmittel ausgleichen. Magnesium findet sich überwiegend in Nüssen und Getreideprodukten. Aber auch in Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Milchprodukten ist welches enthalten.

Eine Übersicht zum Magnesiumgehalt von einzelnen Lebensmitteln:

LebensmittelMagnesiumgehalt (Milligramm in je 100 Gramm)
Sonnenblumenkerne420 mg
Haferflocken134 mg
Marzipan120 mg
Emmentaler-Käse33 mg
Hering31 mg

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der empfohlene Tagesbedarf an Magnesium bei Menschen ab 15 Jahren zwischen 300 und 400 Milligramm. Bei fortschreitendem Alter verringert sich der Tagesbedarf. Schwangere benötigen 310 Milligramm Magnesium pro Tag und Stillende 390 Milligramm. (fk)

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Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Kresse als gesundes Würzmittel: Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern. © dpa/Patrick Pleul
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten wie Äpfel und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet. © Frank Leonhardt/dpa
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen. © Susann Prautsch/dpa
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz. © Jens Kalaene/dpa
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative.
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere pflanzliche Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative. © Oliver Berg/dpa
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie Chia und Sesam.
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie etwa Chia und Sesam. © Daniel Bockwoldt/dpa
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse.
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse. © Andreas Gebert/dpa
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt.
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. © Sven Hoppe/dpa
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung.
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung. © Gregor Fischer/dpa

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